/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Aktuell
Keystone-SDA | Montag, 20. Juli 2026

Spanien ist zurück auf dem Thron des Weltfussballs

Spanien sichert sich seinen zweiten WM-Titel nach 2010. Die Iberer setzen sich im Final in East Rutherford gegen ein ultradefensives Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung durch.

Spanien krönt sich zum Weltmeister 2026. In einem von strenger Taktik geprägten und hart umkämpften Final in New Jersey bezwingen die Iberer den Titelverteidiger Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung. Der eingewechselte Ferran Torres erlöst die drückend überlegenen Spanier in der 106. Minute und beschert seinem Land nach 2010 den verdienten zweiten Stern. Für Argentinien und den 39-jährigen Lionel Messi platzt der Traum der historischen Titelverteidigung – der ersten seit Brasilien 1962 – nach einem späten Platzverweis auf bittere Weise.

Lange Zeit lieferten sich die beiden Teams einen zähen Abnutzungskampf, der in erster Linie von der spanischen Ball-Dominanz und der argentinischen Passivität geprägt war. Wer ein rasantes Offensivspektakel erwartet hatte, wurde in den ersten 90 Minuten enttäuscht. Die Spanier übernahmen vom Anpfiff weg das Zepter, diktierten den Rhythmus und verzeichneten massiv mehr Ballbesitz. Doch die kompakte südamerikanische Defensive um Keeper Emiliano Martinez hielt dem permanenten Druck lange stand und verwehrte der Mannschaft von Luis de la Fuente die ganz klaren Abschlüsse.

Die "Albiceleste" konzentrierte sich fast ausschliesslich auf die Abwehrarbeit und lauerte auf seltene Umschaltmomente über ihren Captain Lionel Messi. Diese Herangehensweise mündete in einen denkwürdigen Negativrekord: Als erstes Team der WM-Geschichte verzeichnete Argentinien in den regulären 90 Minuten eines Finals keinen einzigen Torschuss. Spaniens 19-jähriger Superstar Lamine Yamal, der im Vorfeld durch das prophetische Badewannen-Foto mit Messi im weltweiten Fokus stand, sorgte zwar wiederholt für Unruhe, biss sich an der kompromisslosen Deckung aber ebenfalls oft die Zähne aus.

Fernandez' verheerendes Foul

Eine Schlüsselszene der Partie ereignete sich tief in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit. Der bereits verwarnte Mittelfeldspieler Enzo Fernandez kam im Vollsprint gegen Pau Cubarsi deutlich zu spät, räumte den spanischen Innenverteidiger ab und sah von Schiedsrichter Slavko Vincic die Gelb-Rote Karte (93.). Dieser folgenschwere Platzverweis zwang Argentinien in eine kräftezehrende Verlängerung in Unterzahl.

Diese numerische Überlegenheit münzte Spanien im ersten Durchgang der Verlängerung schliesslich in den erlösenden Treffer um. Nach einer punktgenauen Flanke von Pedro Porro legte Nico Williams am langen Pfosten stark per Kopf auf Ferran Torres zurück. Der eingewechselte Stürmer stand am Fünfmeterraum goldrichtig und drosch den Ball unhaltbar unter die Querlatte zum 1:0 (106.).

In der verbleibenden Zeit warf Argentinien noch einmal verzweifelt alles nach vorne. Doch die offensiven Mittel der ausgelaugten Südamerikaner reichten in Unterzahl schlicht nicht mehr aus, um den spanischen Riegel noch einmal zu knacken.

Mit dem erlösenden Schlusspfiff brachen auf spanischer Seite alle Dämme. Während Lamine Yamal und seine Teamkollegen den Triumph ausgelassen auf dem Rasen feierten, endete für Lionel Messi sein womöglich letzter Auftritt auf der grossen WM-Bühne in tiefer Enttäuschung.

Der Generationenwechsel ist vollzogen: Spanien erobert den Thron des Weltfussballs zurück. Zugleich manifestiert sich die Mannschaft von Luis de la Fuente als die dominanteste Auswahl der internationalen Fussballgeschichte: Mit 38 offiziellen Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage liess Spanien im Final den Weltrekord von Italien endgültig hinter sich.

Telegramm

Spanien - Argentinien 1:0 (0:0, 0:0) n.V.

East Rutherford. - 80'663 Zuschauer. - SR Vincic (SLO). - Tor: 106. Ferran Torres (Nico Williams) 1:0.

Spanien: Unai Simón; Pedro Porro, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte (99. Eric García), Marc Cucurella; Rodri (99. Martín Zubimendi), Fabián Ruiz (62. Pedri); Lamine Yamal, Dani Olmo (75. Mikel Merino), Álex Baena (75. Nico Williams); Mikel Oyarzabal (62. Ferran Torres).

Argentinien: Emiliano Martínez; Montiel (58. Molina), Romero (70. Medina), Lisandro Martínez (44. Otamendi), Tagliafico; De Paul (70. Simeone), Fernández, Mac Allister, González (46. Paredes); Messi, Alvarez (102. Senesi).

Bemerkungen: 93. Gelb-Rote Karte gegen Fernández. Verwarnungen: 41. Lisandro Martínez. 52. Paredes. 82. Fernández. 92. Romero. 111. Mac Allister.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.