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St. Gallen scheitert in den Playoffs an Nordsjaelland
Der FC St. Gallen verliert im Rückspiel der Conference-League-Playoffs 2:3 gegen Nordsjaelland und muss die Europacup-Träume nach einer 0:1-Niederlage im Hinspiel begraben.
Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff fiel sie, die Vorentscheidung. Boe Rasmussen überwand Goalie Lawrence Ati-Zigi und traf zur 3:2-Führung von Nordsjaelland. Zuvor hatten sich die St. Galler, die ab der 40. Minute in Unterzahl agierten, tapfer gegen ein weiteres Tor der Gäste gewehrt. Sogar die Chance auf den Ausgleich im Gesamtskore hatten sie gegen die Dänen, die im Rückspiel alles andere als souverän agierten.
Und so ist es eine Niederlage, die St. Gallen noch lange ärgern dürfte. Das 2:4 nach Hin- und Rückspiel verhindert, dass die Ostschweizer im Herbst die Ligaphase der Conference League bestreiten.
Vor allem die erste Halbzeit hatte dabei für Spektakel gesorgt und fünf Minuten vor dem Pausenpfiff seinen Höhepunkt gefunden. Mihailo Stevanovic liess sich im Strafraum zu einer Schwalbe hinreissen. Eine zweite Gelbe Karte an die Adresse des 24-Jährigen war das Verdikt von Schiedsrichter Grinfeld, die dazu führte, dass die Ostschweizer über 45 Minuten in Unterzahl zu bestreiten hatten.
Zuvor hatte St. Gallen eine starke Partie gezeigt. In einem wilden Hin und Her fielen bis zur 30-Minuten-Marke vier Tore, zwei pro Mannschaft. Juho Lähteenmäki hatte die Gäste nach 14 Minuten und entgegen des Spielverlaufs in Führung gebracht.
Die Ostschweizer reihten derweil Chance an Chance, trafen aber erst dank eines Penaltys in der 21. Minute ein erstes Mal. Captain Lukas Görtler verwandelte souverän. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Zuerst erhöhte Prince Amoako erneut für Nordsjaelland, ehe Aliou Baldé kurz darauf zum 2:2, dem Pausenstand, ausglich.
In der zweiten Halbzeit agierten die Espen dann zwar mit etwas weniger Druck und gingen mit einem Mann weniger nicht mehr so viel Risiko ein. Dennoch hätten die Gastgeber, die keine Sekunde ans Aufgeben dachten, den Führungstreffer realisieren können - abermals vergaben sie gleich mehrere Male vor dem gegnerischen Tor. So lange, bis Boe Rasmussen in der 82. Minute die St. Galler Europacup-Träume endgültig beendete.
Telegramm:
St. Gallen - Nordsjaelland 2:3 (2:2)
SR Grinfeld (ISR). - Tore: 14. Lähteenmäki 0:1. 21. Görtler (Penalty) 1:1. 24. Amoako 1:2. 28. Baldé 2:2. 82. Rasmussen 2:3.
St. Gallen: Zigi; Ruiz (83. Kleine-Bekel), Stanic, Okoroji; Vandermersch (83. Owusu), Görtler, Daschner, Stevanovic, Witzig (86. Scherrer); Baldé (83. Besio), Hunziker (43. Frokaj).
Bemerkungen: 40. Gelb-Rote Karte Stevanovic (Schwalbe).

















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