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Keystone-SDA | Donnerstag, 08. Januar 2026

St. Galler Regierung will Amtsärzte besser unterstützen

Die St. Galler Regierung will den amtsärztlichen Dienst entlasten. Dies kündigte sie in der Antwort auf einen parteiübergreifend eingereichten Vorstoss aus dem Kantonsrat an. Die von ihr vorgeschlagenen höheren Honorare wurden in der Budgetberatung allerdings abgelehnt.

Die Situation der Amtsärzte im Kanton St.Gallen ist seit Jahren prekär, schrieben die drei Kantonsratsmitglieder Eva Lemmenmeier (SP), Friedrich von Toggenburg (Mitte) und Thomas Warzinek (Mitte) - eine Ärztin und zwei Ärzte - in ihrem Vorstoss.

Es sei schwierig, wenn nicht gar unmöglich, Nachfolgerinnen oder Nachfolger für die in Pension gehenden Amtsärzte zu finden. Es gebe nicht in allen Regionen genügend Kolleginnen oder Kollegen, eine Verteilung der Aufgaben sei deshalb schwierig.

Die Arbeit sei belastend, weil sie "24h-Dienste" beinhalte. Zudem würden die Amtsärzte mit aussergewöhnlichen Situationen konfrontiert, die häufig nicht einfach zu bewältigen seien.

Bald keine Amtsärzte mehr

"Es ist eine Frage der Zeit, bis die übriggebliebenen Amtsärztinnen und Amtsärzte wegen Überlastung ihr Amt niederlegen oder altersbedingt ausscheiden", heisst es im Vorstoss. Es brauche Veränderungen, damit diese wichtige Funktion auch in Zukunft sichergestellt werden könne.

In ihrer Antwort bestätigt die Regierung die Wichtigkeit des amtsärztlichen Dienstes. Es seien mehrere Massnahmen vorgesehen. Geplant ist etwa eine stärkere Einbindung der regionalen ärztlichen Notfalldienste oder der niedergelassenen Psychiaterinnen und Psychiater sowie der Notaufnahmen der Spitäler. Dadurch könnten "akute Belastungsspitzen" reduziert werden.

"Höhere Honorare würden den Pikettdienst attraktiver machen und könnten dazu beitragen, weitere Ärztinnen und Ärzte für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen", so die Regierung. Bei der Beratung des Budgets für 2026 sei aber eine Erhöhung des Taggeldansatzes vom Kantonsrat abgelehnt worden.

Die Aufgaben der Amtsärztinnen und Amtsärzte umfassen ein breites Spektrum: Dazu gehören etwa die Beurteilung von fürsorgerischen Unterbringungen, aber auch die Durchführung von Untersuchungen bei aussergewöhnlichen Todesfällen.

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