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Keystone-SDA | Mittwoch, 17. Dezember 2025

Staatsanwaltschaft fordert Verwahrung in Basler Mordprozess

Die Staatsanwaltschaft hat sich am Mittwoch im Mordprozess in Basel für eine ordentliche Verwahrung des Beschuldigten ausgesprochen. Er habe den Straftatbestand des Mordes erfüllt, sei aber schuldunfähig.

"Vorweg ist es mir ein Anliegen, den Angehörigen mein Beileid auszusprechen", begann der Staatsanwalt sein Plädoyer. "Die Tat war derart bestialisch, dass der Mordtatbestand erfüllt ist. Sie muss mit einem Wahnsystem zusammenhängen und kann nicht verstanden werden", sagte er weiter. Weil die Tat jedoch im Wahn begangen worden sei, sei der Beschuldigte schuldunfähig.

In der Folge stellte sich für die Staatsanwaltschaft die Frage, was mit dem Beschuldigten geschehen soll. Sie sprach sich für eine ordentliche Verwahrung aus.

Diese wird über Personen verhängt, die ein Verbrechen mit einer angedrohten Höchststrafe von fünf Jahren begangen und eine Person schwer beeinträchtigt haben, und bei denen wegen ihrer Lebensumstände oder einer psychischen Erkrankung Rückfallgefahr besteht. Sie muss jährlich von der zuständigen Behörde geprüft werden.

Keine stationäre Massnahme, keine lebenslange Verwahrung

Laut dem Staatsanwalt seien die Voraussetzungen für eine stationäre Massnahme nicht gegeben. "Er kann erst therapiert werden, wenn er von sich aus bereit ist, über sein Wahnsystem zu berichten", hiess es im Bezug auf das psychiatrische Gutachten. Das sei bisher nicht der Fall gewesen.

Für eine lebenslange Verwahrung fehle hingegen eine Grundlage. "Das vorliegende Gutachten kann nicht ausschliessen, dass der Beschuldigte auch in Zukunft nicht therapiert werden kann", erklärte der Staatsanwalt. Deshalb sei auch diese Variante nicht angezeigt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, im August 2024 am Nasenweg in Basel eine 75-jährige Frau mit einem Messer getötet zu haben. Er hatte bereits im Jahr 2014 in der gleichen Nachbarschaft zwei Menschen getötet. Weil er sich bei der Tat im vergangenen Jahr trotz dem vergangenen Doppelmord auf dem Freigang von der Psychiatrie befand, sorgte der Fall für grosses öffentliches Aufsehen.

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