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Studie: Schweizer Kreditkarten mit grossen Kostenspannen
Eine Studie des Vergleichsdienstes Moneyland zeigt: Mit der richtigen Kreditkarte können Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz je nach Nutzung und Leistungen deutlich Kosten sparen.
Bei der Wahl der Kreditkarte können die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz Geld sparen. Welche Kreditkarte am günstigsten ist, hängt vor allem davon ab, wie stark sie genutzt wird, hält der Internetvergleichsdienst Moneyland fest. Entscheidend sei auch, ob Zusatzleistungen wie beispielsweise Versicherungen wichtig seien.
Für Kundinnen und Kunden, die ihre Kreditkarte vor allem zum Bezahlen nutzen möchten, seien Gratis-Karten gut geeignet, wie Moneyland in einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse schreibt. Vor allem bekannte Ketten wie Coop, Ikea Schweiz, Manor oder Migros bieten solche an, meist mit dem Sammeln von Bonuspunkten oder Umsatzgutschriften verbunden.
In der Studie wurden die jährlichen Gesamtkosten mit Grund- und Bearbeitungsgebühren, Bonusprogrammen sowie dem Aufpreis durch schlechtere Wechselkurse im Ausland berücksichtigt. Aktionsangebote waren dagegen nicht Teil der Studie.
Ikea-Karte dank Gutschein am günstigsten
Für Gelegenheitsnutzer sei die Gratis-Kreditkarte von Ikea Schweiz mit jährlich 9,70 Franken am günstigsten, so Moneyland weiter. Die Karte sei aber auch deshalb so günstig, da im Rahmen des Bonusprogramms Ikea-Gutscheine im Wert von 49,50 Franken vergeben würden. Die Kosten für die Auslandsnutzung betragen derweil 59,20 Franken.
Knapp hinter Ikea folgen in der Auswertung der Gratis-Karten jene von Swisscard Cashback und Poinz, mit jährlichen Kosten für Gelegenheitsnutzer von 10,65 bis 47,65 Franken. Der günstigere Preis gelte nur dann, wenn eine American-Express-Karte als Zweitkarte verwendet werde.
Gut schneidet mit Kosten von 11,30 oder 12,90 Franken auch die Coop Supercard-Karte ab. Der tiefere Wert bezieht sich dabei auf die Nutzung mit Mastercard, der höhere auf Visa. Bei Vielnutzern belaufen sich die Kosten bei der Coop-Karte auf bis zu 43 Franken, bei Ikea auf 32,25 Franken, während sie bei Swisscard und Poinz bis auf 158,85 Franken ansteigen können.
Postfinance mit preiswerter Standard-Karte
Bei den Standard-Karten schneidet die Postfinance Classic für Gelegenheitsnutzer mit Kosten zwischen 86,60 bis 88,25 Franken in der Analyse am günstigsten ab. Danach folgen die Bonus Liberty Card (107,75 Franken) und Raiffeisen Silber (128,50 Franken). Die mit "Classic" oder "Silber" bezeichneten Karten beinhalten in der Regel Versicherungen und Bonusprogramme.
Teurer wird es bei der gelegentlichen Nutzung der Bonus Liberty Card Plus (194,25 Franken) oder der American Express Card (187,65 Franken), während für die UBS Classic Kosten von bis zu 143,15 Franken anfallen können und es bei der ZKB Standard 139,70 Franken sind. Bei Vielnutzern beträgt die Kostenspanne 172,45 Franken (Postfinance Classic) bis 298,85 Franken (American Express).
Moneyland hat auch die Kosten für Gold-Karten, die noch umfassendere Inklusivleistungen enthalten, unter die Lupe genommen. Auch hier ist die gelegentliche Nutzung der Postfinance-Karte mit 126,60 bis 128,25 Franken am günstigsten, gefolgt von Raiffeisen Gold (218,05 Franken) und Cornèrcard Gold (216,50 Franken). Teuer ist das Angebot von American Express (385,20 Franken), wobei Vielnutzer sogar bis zu 467,25 Franken bezahlen.
Aufgepasst im Ausland
Ein wichtiger Kostenpunkt bei Kreditkarten seien die Kosten, die mit der Kartenzahlung im Ausland anfallen, warnt Moneyland. Neben den eigentlichen Bearbeitungsgebühren führen auch schlechtere Wechselkurse oft zu hohen Kosten. Eine im März publizierte Studie zeigte auf, dass die Nutzung von Kreditkarten im Ausland teurer ist als das Bezahlen mit Debitkarten.
Zudem sollten Einkäufe und Dienstleistungen mit Karte im Ausland immer in der Landeswährung belastet werden, rät Moneyland. Und der Bezug von Bargeld am Automaten sei in der Regel mit einer Debitkarte günstiger.
















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