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SVP-Ständerätin Esther Friedli kandidiert nicht für den Bundesrat
Die St. Galler SVP-Ständerätin Esther Friedli kandidiert nicht für den Bundesrat. Sie wolle sich voll auf ihr Amt im Stöckli konzentrieren und dort weiterhin die Anliegen des Kantons St. Gallen vertreten, sagte sie am Freitag dem Nachrichtenportal "Toggenburg 24".
Sie wolle es im nächsten Jahr nochmals wissen und strebe eine Wiederwahl in den Ständerat an. "Ich würde mich freuen, wenn ich nochmals gewählt werde und ich mich dann weiterhin mit all meiner Kraft und Vehemenz für St. Gallen einsetzen darf", betonte Friedli im Interview mit "Toggenburg 24".
Es ehre sie, dass man sie als Kandidatin in Betracht ziehe. "Doch ich kann mir nicht vorstellen, die Arbeit als Ständerätin bereits nach dreieinhalb Jahren wieder abzugeben", sagte die 49-Jährige.
Friedli galt als eine der aussichtsreichsten unter den möglichen Kandidatinnen und Kandidaten für die Nachfolge des abtretenden Bundesrats Guy Parmelin, derzeitiger Bundespräsident, ebenfalls SVP-Mitglied. Allerdings stellte sich im Falle von Friedli die Frage einer Überrepräsentation des Kantons St. Gallen in der Landesregierung. Denn mit Karin Keller-Sutter (FDP) stellt der Kanton bereits eine Bundesrätin.
Viele sehen die Zeit gekommen für eine erste Bundesrätin von der SVP. Im Gespräch bleiben nach der Absage von Esther Friedli die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz und die Zürcher Regierungsrätin und frühere Nationalrätin Natalie Rickli.
















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