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Swiss Re schätzt Hagelschäden vom August auf rund 1,7 Milliarden
Die versicherten Schäden aus dem schweren Hagelereignis in der Schweiz vom August werden vom Rückversicherer Swiss Re auf rund 1,7 Milliarden Franken beziffert. Extremwetter werde zunehmend ein Treiber von Katastrophenereignisse auch in Europa, so der Konzern.
Das schwere Hagelereignis in der Schweiz habe sich in einem relativ dicht besiedelten Gebiet ereignet, sagte Leopold Camara, Leiter Rückversicherung für Nord-, Zentral- und Osteuropa bei Swiss Re an einer Medienkonferenz anlässlich des Rückversicherer-Branchentreffens in Baden-Baden. Allerdings hätte es noch schlimmer kommen können: "Das gleiche Ereignis über Zürich hätte wohl noch einen viel grösseren Verlust verursacht."
Bei dem schweren Gewitter vom 28. August 2026 kam es neben schweren Sturmböen auch zu Hagelschlag, wobei die Hagelkörner lokal einen Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern erreichten. Betroffen waren insbesondere die Kantone Bern, Solothurn, Aargau, Zürich und Thurgau.
Fahrzeuge massiv betroffen
Immer bedeutender würden bei extremen Wetterereignisse die Schäden an Fahrzeugen, stellen die Swiss Re-Verantwortlichen fest. So könne ein einziges Ereignis viele Tausend Fahrzeuge betreffen. Von den Hagelschäden der Schweiz von Ende August lagen laut den Zahlen alleine die Schäden an Motorfahrzeugen bei rund 800 Millionen Franken.
Dabei handelt es sich um kein einmaliges Ereignis, so die Swiss Re-Verantwortlichen. Auch in Norditalien hatten Hagelstürme im Juli und August 2026 zu hohen Fahrzeugschäden geführt. Immer wichtiger sei auch die Prävention: Dazu gehörten etwa möglichst frühzeitige Warnungen vor solchen Ereignissen oder der Zugang zu gedeckten Parkmöglichkeiten.

















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