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Temporäres Bundesasylzentrum in Brugg wird weiter betrieben
Das temporäre Bundesasylzentrum in Brugg AG wird für weitere drei Jahre betrieben. Allerdings mit reduzierter Kapazität. Darauf haben sich die Stadt, der Kanton Aargau, die Armee und das Staatssekretariat für Migration (SEM) geeinigt.
Die Kapazität wird von 440 auf 250 Plätze reduziert, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Dienstag bekannt gab. In ausserordentlichen Situationen kann die Belegung in Absprache mit dem Stadtrat Brugg vorübergehend auf bis zu 350 Plätze erhöht werden.
Die neue Vereinbarung gilt ab dem 1. Juli 2026 für eine letzte Periode von drei Jahren. Für den Betrieb ist weiterhin das SEM zuständig. Das SEM nutzt zur Unterbringung von Asylsuchenden die militärische Fahrzeughalle bereits seit dem 30. November 2020.
Rückläufige Asylgesuche
Das SEM hatte im Mai angekündigt, sechs Bundesasylzentren vorübergehend stillzulegen. Als Grund wurden rückläufige Asylgesuche genannt. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden knapp zwanzig Prozent weniger Asylgesuche gestellt als noch im Jahr davor.

















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