/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Mittwoch, 31. Dezember 2025

Thailand lässt 18 kambodschanische Kriegsgefangene frei

Thailand hat 18 seit fünf Monaten festgehaltene kambodschanische Kriegsgefangene freigelassen. Die Übergabe erfolgte im Rahmen einer Waffenruhe, mit der beide Länder jüngst schwere Kämpfe entlang ihrer gemeinsamen Grenze beendet hatten, wie das Aussenministerium in Bangkok mitteilte. Das Komitee vom Internationalen Roten Kreuz (IKRK) bestätigte die Freilassung.

Es handele sich um einen vertrauensbildenden Schritt im Einklang mit internationalen humanitären Grundsätzen, teilte das Aussenministerium weiter mit. "Thailand hofft, dass Kambodscha darauf mit konkreten Massnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Friedens zwischen beiden Ländern reagieren wird."

Jahrzehntelanger Konflikt

Zwischen den Streitkräften Thailands und Kambodschas war es bereits im Juli zu knapp einwöchigen heftigen Gefechten an der 800 Kilometer langen Grenze beider Länder gekommen. Dabei wurden die 18 Soldaten aus Kambodscha in Thailand als Kriegsgefangene inhaftiert - seither ein zentrales Hindernis für eine Annäherung beider Staaten.

Anfang Dezember waren neue schwere Kämpfe zwischen den Nachbarstaaten entbrannt. Mehr als 100 Menschen kamen ums Leben, über eine halbe Million Bewohner auf beiden Seiten wurden in die Flucht getrieben. Hintergrund der Feindseligkeiten ist ein jahrzehntelanger Streit um Gebietsansprüche.

Die neuerliche Waffenruhe, die am Samstag vereinbart worden war, sah vor, die verbliebenen Soldaten freizulassen, wenn die Feuerpause 72 Stunden lang eingehalten werde. Diese Frist lief am Dienstag ab.

"Grundstein für Frieden"

"Die Achtung des humanitären Völkerrechts, zu dem auch die Rückführung von Kriegsgefangenen nach Beendigung der Kampfhandlungen gehört, ist entscheidend für den Aufbau von Vertrauen zwischen den Parteien", sagte IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric. "Ich hoffe, dies trägt dazu bei, den Grundstein für ein neues Jahr zu legen, das auf dem Frieden und der Stabilität beruht, die die Gemeinschaften auf beiden Seiten der Grenze brauchen und verdienen."

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.