Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Thun und St. Gallen müssen reagieren
Thun und St. Gallen stehen vor ihren bereits 15. Spielen in dieser noch jungen Saison unter Druck. In den Nachtragspartien der Super League vom Mittwoch wären in der Schwächephase Punkte hilfreich.
Während der FC Lugano die lange Europacup-Qualifikation ohne negative Nebenwirkungen hinter sich gebracht hat, scheinen Thun und St. Gallen unter der Mehrfachbelastung zum Saisonanfang zu leiden. Besonders offensichtlich ist das bei den Ostschweizern, die einen Monat lang in allen Wettbewerben überzeugt haben. Seit dem Europacup-Out mit zwei Niederlagen gegen die Dänen von Nordsjaelland sind drei der vier Super-League-Partien verloren gegangen. Der Rückstand auf den Gegner Lugano beträgt nun neun Zähler.
Der Tessiner Leader gab am Wochenende erstmals Punkte ab, durfte sich aber dank des späten Ausgleichs durch Albian Ajeti beim 2:2 gegen die Young Boys trotzdem ein wenig als Sieger fühlen. Das Team von Mattia Croci-Torti wartet noch auf den ersten nennenswerten Ausrutscher in der laufenden Saison. Seit dem 23. Juli hat Lugano von den 14 Spielen keines verloren und hat nur dreimal nicht gewonnen.
Nach momentanem Stand ist Lugano der Kandidat Nummer 1, um die Nachfolge des FC Thun anzutreten. Der Schweizer Meister dürfte angesichts der bisherigen Resultate kaum ein Titelkandidat sein. In der Super League kamen die Berner Oberländer erst zu zwei Siegen und kämpfen seit Saisonstart mit einer beängstigenden Abwehrschwäche mit wettbewerbsübergreifend 33 Gegentreffern seit dem Saisonstart Ende Juli.
Nun wartet am Mittwochabend Servette als Gegner in der Stockhorn Arena. Die Genfer, die ohne ihren Captain Timothé Cognat auskommen müssen, haben am Wochenende im Derby gegen Lausanne-Sport den zweiten Saisonsieg gefeiert. Thun gewann im eigenen Stadion in der Super League letztmals vor fast fünf Monaten beim 3:1 gegen den FC Basel. Seither gab es in vier Partien nur einen Punkt.

















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar