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Tunnelbohrmaschine nach Steinbruch im Gotthard wieder in Betrieb
Nach einer Pause wegen eines Gesteinsniederbruchs im Gotthard hat die Tunnelbohrmaschine "Paulina" am Montag den Betrieb wieder aufgenommen. Dem Bund zufolge schreitet der Bau des zweiten Strassentunnels auf beiden Seiten des Gotthards voran.
So schreite auch der Ausbruch der Störzone Süd planmässig voran, teilte das Bundesamt für Strassen (Astra) mit: Rund 75 Prozent seien bereits erstellt, bis zum Ende der Störzone fehlten noch knapp hundert Meter.
Ebenso erfolgreich verlaufe der Durchschlag der "Alessandra" von Norden her. Ungefähr die Hälfte der Strecke konnte bis zum Tunnelmeter 4000 durchgebrochen werden, so das Astra. Derzeit werde die Tunnelbohrmaschine gewartet. In der Zeit werde die Zwischendecke des Vortunnels realisiert - ausserdem habe der Innenausbau auf den ersten Tunnelmetern begonnen.
Im April wurden zudem die dreijährigen Vorbereitungsarbeiten für die bevorstehende Sanierung der ersten Gotthard-Röhre ab 2030 aufgenommen. Dafür werden in einem ersten Schritt die asbesthaltigen Rinnen entfernt, wie das Astra weiter mitteilte.

















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