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UEFA-Präsident Ceferin stellt sich zur Wiederwahl
Aleksander Ceferin strebt eine weitere Amtszeit als Präsident der Europäischen Fussball-Union UEFA an und stellt sich im kommenden April zur Wiederwahl.
Der Slowene kündigte seine Bewerbung nach dpa-Informationen bei einem Treffen in Berlin an und scheidet damit auch offiziell als möglicher Gegenkandidat von Gianni Infantino für das Amt des FIFA-Präsidenten aus. Ambitionen, den umstrittenen Chef des Weltverbands herauszufordern, hatte Ceferin zuletzt bereits mehrfach von sich gewiesen.
Die Wahl für vier weitere Jahre findet beim UEFA-Kongress am 22. April im kasachischen Astana statt. Einen Gegenkandidaten gibt es bislang nicht, ein solcher wäre zum derzeitigen Zeitpunkt auch chancenlos im Kampf gegen den angesehenen Ceferin, der seit September 2016 im Amt ist.
Eine erneute Kandidatur Ceferins wird durch eine Statutenänderung im Jahr 2024 ermöglicht. In den Regularien des Kontinentalverbands ist eine Amtszeitbeschränkung von zwölf Jahren verankert. Weil Ceferin seine erste Amtszeit aber vom damals gesperrten Michel Platini übernahm, zählt diese nach der Anpassung nicht mehr mit.
Eigentlich hatte Ceferin vor zweieinhalb Jahren angekündigt, nicht wieder antreten zu wollen, weil er "müde" sei und die UEFA "frisches Blut" brauche. Diese Meinung hatte er aber intern relativ schnell wieder revidiert und verkündete nun bei dem Berliner Spitzentreffen seine erneute Kandidatur.

















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