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Keystone-SDA | Samstag, 25. April 2026

Umkämpfte Europacup-Plätze

Nach der Tabellentrennung geht es in der Super League in die finale Phase. Das erwartet die Teams in den letzten fünf Runden.

Ganz oben ist alles klar: Thun wird am Ende der Saison den ersten Meistertitel der Klubgeschichte feiern. Die Berner Oberländer, die einen Vorsprung von 14 Punkten auf St. Gallen aufweisen, benötigen am Samstag einen Heimsieg gegen Lugano, um den Pokal aus eigener Kraft zu holen.

Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage könnte am Sonntag der "Titel auf dem Sofa" folgen: Gibt Verfolger St. Gallen beim Gastspiel gegen die Young Boys Punkte ab, ist Thun vorzeitig Meister. Für beide Szenarien bereitet sich die Stadt vor, die Behörden haben bereits eine Freinacht bewilligt.

Kampf um Europacup

Dahinter gestaltet sich der Kampf um die Europacup-Plätze deutlich spannender. St. Gallen (60 Punkte), Lugano (57), Basel (53), Sion (52) und YB (48) hoffen alle auf die internationale Bühne. Am Wochenende besonders brisant: Die Walliser könnten mit einem Erfolg in Basel den potenziell entscheidenden 4. Platz erobern.

Denn sollte St. Gallen auf Platz 2 oder 3 landen und am 24. Mai den Cupfinal gegen Stade Lausanne-Ouchy gewinnen, würde auch der Viertplatzierte an der Qualifikation zur Conference League teilnehmen.

Winterthur und GC droht Abstieg

In der unteren Tabellenhälfte werden der Absteiger und der Barrage-Teilnehmer ermittelt. Erster Abstiegskandidat ist Winterthur, das am Sonntag auswärts auf Servette trifft. Der FCW liegt acht Punkte hinter den Grasshoppers, die tags zuvor Luzern empfangen.

Lausanne-Sport und Zürich, die am Samstag direkt aufeinandertreffen, haben zwar einen einigermassen beruhigenden Vorsprung auf GC, dennoch steht die Partie unter besonderen Vorzeichen: Beide Klubs haben kürzlich ihre Trainer freigestellt, weshalb die Teams von den bisherigen Assistenten gecoacht werden.

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