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US-Verbündeter Kuwait meldet Angriff auf Elektrizitätswerk
Nach iranischen Angriffen auf mit den USA verbündete Golfstaaten hat Kuwait einen Schaden an einer Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung gemeldet. Diese sei Ziel eines feindlichen Angriffs geworden, teilte das Ministerium für Elektrizität mit. In einem Teil der Einrichtung sei ein Feuer ausgebrochen, mehrere Generatoren seien daher vorsorglich abgeschaltet worden. Es handele sich bereits um das zweite Werk dieser Art, das binnen zwei Tagen in Kuwait attackiert worden sei.
Das Ministerium rief die Bevölkerung dazu auf, in dieser "aussergewöhnlichen Phase" sparsam mit Strom umzugehen. Die Angriffe fallen mitten in den Sommer, wenn Klimaanlagen in Kuwait unverzichtbar sind. Zuvor hatte die kuwaitische Armee gemeldet, mehrere aus dem Iran kommende Raketen und Drohnen abgefangen zu haben.
Nach Beginn einer neuen Welle von US-Angriffen auf Ziele im Iran waren die Golfstaaten Kuwait und Bahrain in der Nacht wieder unter Beschuss geraten. Beide machten den Iran dafür verantwortlich.
Sirenenalarm in Bahrain
Die Fluggesellschaft Kuwait Airways kündigte für den Grossteil ihrer Flüge Änderungen an, nachdem der Betrieb am internationalen Flughafen von Kuwait infolge der "iranischen Aggression" zeitweise ausgesetzt worden war.
Das Militär von Bahrain teilte mit, seine Luftabwehr habe am Samstag mehrere iranische Luftangriffe abgewehrt. Angaben zu Zielen oder möglichen Schäden machte die Armee nicht. Mehrmals seien am Samstag Luftschutzsirenen zu hören gewesen, teilte das Innenministerium mit - auch am Vormittag wurde wieder Alarm gegeben. Es rief die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren und sich an den nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben.
Die beiden Golfstaaten sowie andere mit den USA verbündete Länder der Region werden nach US-Angriffen gegen den Iran immer wieder Ziel iranischer Vergeltungsangriffe. Das US-Militär unterhält dort eigene Militärstützpunkte. Die iranischen Revolutionsgarden reklamierten am Samstag Angriffe auf US-Einrichtungen in Kuwait, Bahrain und Jordanien als Vergeltung für neue US-Angriffe.

















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