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Verbände fordern: Keine Kamerabrillen in Sauna, Frei- und Hallenbad
In den Badeordnungen von Städten und Gemeinden sollen Brillen mit Kamerafunktion verboten werden. In einer gemeinsamen Mitteilung warnten Schweizer Bäderverbände am Montag vor unbemerkten Foto- und Videoaufnahmen.
Der Schweizerische Badmeister-Verband, der Verband Hallen- und Freibäder sowie der Schweizer Sauna Bund reagieren damit auf die zunehmende Verbreitung von Brillen mit integrierter Kamerafunktion.
Weil diese Aufnahmegeräte oft kaum von normalen Sehhilfen zu unterscheiden sind, sei der Schutz der Intimsphäre in Bäder- und Umkleidebereichen gefährdet, teilten die Verbände am Montag mit. Das Tragen optischer Geräte mit Aufnahmefunktion soll künftig auf den gesamten Arealen von Bädern untersagt werden.
Die Verbände rieten Städten und Gemeinden, ihre Badeordnungen entsprechend anzupassen. Um das Personal bei der Umsetzung des Verbots zu unterstützen, haben sie einen Leitfaden und ein Informationsplakat für die Badegäste erarbeitet.
In den vergangenen Monaten hatte der Druck auf die Behörden zugenommen: In Bern, Zürich und anderen Städten wurden politische Vorstösse eingereicht, die ein Verbot von Smart Glasses in städtischen Bädern und Sportanlagen forderten.

















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