Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Verleger wehren sich gegen "Piraterie" durch KI-Firmen
Der Verlegerverband Schweizer Medien hat sich am Donnerstag erneut besorgt über die Nutzung von Medieninhalten durch Künstliche Intelligenz gezeigt. Er erneuerte die Forderung eindringlich, dafür entschädigt zu werden.
Die "Piraterie" im Bereich der KI werde für die Medien zu einem immer grösseren Problem, sagte der Präsident des Verbandes Schweizer Medien (VSM), Andrea Masüger, am Donnerstag beim Jahrestreffen in Zürich.
Der Bündner betonte, dass in 70 Prozent der Fälle Plattformen wie Google oder ChatGPT auf von Medien produzierte Inhalte zurück griffen, um Fragen zu aktuellen Themen zu beantworten. Die Verleger setzen ihre Hoffnungen auf die vom Parlament eingereichte "Motion Gössi", die eine Vergütungspflicht für die Nutzung journalistischer Leistungen durch KI vorsieht.
Masüger kritisierte zudem eine Gruppe von ETH-Professoren, welche die KI-Forschung in der Schweiz als gefährdet betrachtet. Die intellektuelle Elite der Schweiz plädiere damit zum ersten Mal für einen medialen "Wilden Westen".

















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