Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Viel Geld für und gegen "Keine 10-Millionen-Schweiz"-Initiative
Bei der "Keine 10-Millionen-Schweiz"-Initiative greifen Befürworter und Gegner tief ins Portemonnaie: 15,52 Millionen Franken sind bisher budgetiert. Das ist die höchste Summe seit Einführung der Meldepflicht.
Die Zahlen gab die Eidgenössische Finanzkontrolle am Freitag bekannt.
Getragen wird die 6,44 Millionen Franken schwere Ja-Kampagne zu grossen Teilen aus dem Umfeld der SVP - von aktiven und ehemaligen Politikern sowie SVP‐nahen Unternehmern und Unternehmen. Beim Nein-Lager kamen bisher rund 9 Millionen Franken an deklarierten Spendengeldern zusammen, über 4 Millionen vom Wirtschaftsdachverband Economiesuisse.
Weit weniger teuer und deutlich ausgeglichener gestalten sich die Kampagnen für und gegen die Änderung des Zivildienstgesetzes. Mit 320'174 Franken überwiegt das Budget der Gegner das der Befürworter um 20'174 Franken. Die Finanzierung der Ja-Kampagne stemmt die Allianz Sicherheit Schweiz. Das Nein-Lager wird seinerseits von der SP und der Allianz Zivildienstgesetz-nein unterstützt.

















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