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Vittozzi holt Olympiasieg - Chancenlose Schweizerinnen
Mit einer fehlerfreien Leistung gewinnt die Italienerin Lisa Vittozzi die erste Biathlon-Medaille für Italien an den Heim-Winterspielen. Die Schweizerinnen blieben chancenlos.
Vittozzi startete als Fünfte mit 41 Sekunden Rückstand ins Rennen. Die 31-Jährige, die schon WM-Gold, aber noch nie eine Olympiamedaille gewonnen hatte, lieb mit 20 perfekten Schüssen nach vorne an die Spitze. Vor einem Jahr hatte Lisa Vittozzi wegen Rückenproblemen die ganze Saison verpasst. In der Saison 2023/24 hatte sie den Gesamtweltcup gewonnen.
Hinter Vittozzi sicherte sich die Sprint-Olympiasiegerin Maren Kirkeeide Silber. Sie wurde von Vittozzi beim letzten Schiessen überholt, als sich die Norwegerin zwei Fehlschüsse leistete. Bronze ging an die Finnin Suvi Minkkinen.
Die Schweizerinnen verpassten Spitzenpositionen. Lea Meier fiel vom 13. auf den 24. Platz zurück - trotz einer guten Leistung in der Loipe wegen fünf Schiessfehlern. Die erfolgreichsten Schweizerin im Schiessstand waren Amy Baserga und Aita Gasparin, die bloss drei Strafrunden drehen mussten und vom 29. auf den 27. Platz (Baserga), respektive vom 55. auf den 44. Platz (Gasparin) vorstiessen. Lena Häcki-Gross beendete das Rennen mit sechs Fehlschüssen und sechs Strafrunden auf Position 54.
















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