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Keystone-SDA | Freitag, 25. April 2025

WEF-Direktor Alois Zwinggi bekennt sich zu Davos

Der Direktor des Weltwirtschaftsforums, Alois Zwinggi, hat sich in einem Interview zum Standort Davos GR bekannt. Bei der Überzeugung gewisser Teile der Bevölkerung stehe etwas Arbeit an, sagte er in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit Tamedia.

"Wir müssen gewisse Kreise der Bevölkerung davon überzeugen, dass wir auch für sie Vorteile bringen", sagte Zwinggi im Gespräch mit den Tamedia-Zeitungen. Die Verantwortlichen müssten besser kommunizieren, was das Weltwirtschaftsforum (WEF) Davos bringe.

Der Standort sei für das WEF ideal. Das Forum sei seit 55 Jahren in der Bündner Gemeinde und wolle dort auch das 100-Jahr-Jubiläum feiern, sagte der Direktor und fügte an: "Dafür müssen wir genügend Unterkünfte haben, die Konferenzinfrastruktur muss stimmen, und wir müssen spüren, dass die Bevölkerung uns will."

Für den WEF-Direktor selbst wird die Austragung im Jahr 2027 die letzte sein. "Ende nächsten Jahres werde ich 65. Danach werde ich mich zurückziehen", sagte er.

Kontakt zur Bevölkerung stärken

Künftig will die Organisation laut Zwinggi verstärkt den Kontakt zur Bevölkerung suchen. Die teuren Unterkünfte und die Folgen für die Bevölkerung seien ein Thema, sagte er. Die WEF-Verantwortlichen wollen demnach dafür sorgen, dass die Nachfrage gedämpft wird. Beispielsweise würden mit weniger Trittbrettfahrern weniger Personen nach Davos reisen, sagte der Direktor.

In Davos mit seinen knapp 11'000 ständigen Einwohnerinnen und Einwohnern vervierfacht sich die Bevölkerung während der WEF-Woche praktisch. Welche Auswirkungen das Forum für gewisse Einwohnerinnen und Einwohner haben kann, zeigte kürzlich ein Vorstoss des Bündner Mieterinnen- und Mieterverbands. Er will gegen Vertragsklauseln vorgehen, die Mieterinnen und Mieter dazu zwingen, ihre Wohnung während des WEF zu verlassen.

"Institutionen grösser als Individuen"

Der Standort in der Bündner Gemeinde war offenbar nicht an den abgetretenen WEF-Vorsitzenden und -Gründer, Klaus Schwab, geknüpft. "Institutionen sind in der Regel grösser als Individuen", antwortete Zwinggi auf eine entsprechende Frage von Tamedia. Die Garantie für Davos werde von der ganzen Stiftung des Forums getragen.

Das WEF hatte diese Woche aufgrund einer Untersuchung gegen Schwab für Schlagzeilen gesorgt. Der Stiftungsrat des Forums leitete sie wegen möglicher Unregelmässigkeiten in der Amtsführung ein. Ein anonymer Whistleblower-Brief löste die Untersuchung aus. Schwab wies die Vorwürfe als "bösartige Unterstellung" zurück, wie er in einem Interview mit CH Media vom Mittwoch sagte.

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