/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der neue Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Nicht kategorisiert
Keystone-SDA | Samstag, 02. Mai 2026

Wie man das Theatertreffen ohne Ticket miterleben kann

Das Theatertreffen in Berlin ist mit einer Bühnenfassung des Romans "Der Leopard" eröffnet worden. Eine Jury wählt für das Festival jedes Jahr die ihrer Meinung nach zehn "bemerkenswertesten Inszenierungen" aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.

Die Aufführungen werden dann nach Berlin eingeladen und dort gezeigt. Den Auftakt machte das Schauspielhaus Zürich mit "Il Gattopardo".

Schriftsteller Giuseppe Tomasi di Lampedusa (1896–1957) erzählte darin vom Machtverlust einer sizilianischen Adelsfamilie im 19. Jahrhundert - es ist der einzige Roman, den er verfasste. Wenn alles bleiben solle, wie es sei, dann müsse sich alles ändern, lautet ein zentraler Satz.

Regisseurin Pinar Karabulut macht daraus einen opulenten Abend mit aufwendigem Bühnenbild. Wer die Theaterfassung sehen will, kann sie online bei 3sat und am 16. Mai im Fernsehen schauen. Der Sender zeigt auch noch andere Inszenierungen des Theatertreffens: "Mephisto", "Fräulein Else" und "Wallenstein. Ein Schlachtfest in sieben Gängen".

Warnung vor Einflussnahme auf Jurys

Zur Eröffnung des Theatertreffens wurden politische Töne angeschlagen. Festivalleiterin Nora Hertlein-Hull warnte davor, die Arbeit unabhängiger Jurys im Kulturbetrieb beeinflussen zu wollen. Die Arbeit politisch und institutionell unabhängiger Jurys sei schützenswert und müsse unantastbar sein. "Sie muss ausserhalb der Einflussnahme derer verbleiben, die sie einsetzen."

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) hatte zuletzt Debatten ausgelöst, weil er drei linke Buchläden wegen "verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse" von der Liste des Deutschen Buchhandlungspreises gestrichen und dabei die Auswahl einer Jury übergangen hatte. Auch die Auswahl der Jury beim Hauptstadtkulturfonds war in einem Fall revidiert worden.

Der Intendant der Berliner Festspiele, Matthias Pees, spielte ebenfalls auf kulturpolitische Debatten an und mahnte grundsätzlich zu mehr Gelassenheit, Selbstbeherrschung und Mässigung. Das Theatertreffen läuft bis zum 17. Mai.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.