Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Wirtschaftsaussichten bleiben überdurchschnittlich günstig
Die Erwartungen für die Schweizer Wirtschaft haben sich im Januar gemäss dem KOF-Konjunkturbarometer zwar leicht eingetrübt. Trotz eines leichten Rückgangs bleiben sie aber überdurchschnittlich günstig.
Konkret sank das Barometer um 1,1 Punkte auf 102,5 Zähler, wie das KOF Institut der ETH Zürich am Freitag mitteilte. In den vier Monaten zuvor hatte es stetig zugelegt.
Das Konjunkturbarometer liege aber weiterhin über dem mittelfristigen Durchschnittswert, betonten die KOF-Ökonomen. Es lag auch innerhalb der von der Nachrichtenagentur AWP erhobenen Schätzungen, die im Bereich von 102 bis 104 Punkten lagen.
Negativ hätten sich zu Jahresbeginn die Indikatoren für das Gastgewerbe und das Baugewerbe entwickelt. Auf der positiven Seite schlagen das Verarbeitende Gewerbe sowie die Finanz- und Versicherungsdienstleister zu Buche.
Innerhalb des Produzierenden Gewerbes (Verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe) sind laut dem KOF "gemischte" Entwicklungstendenzen festzustellen. Negativ entwickelten sich etwa die Beschäftigungsaussichten, die Produktionshemmnisse oder die Exportwirtschaft. Positiv dagegen die Auftragslage oder die Wettbewerbssituation.
In den Unterbranchen des Verarbeitenden Gewerbes liefen die Bereiche Elektroindustrie sowie Holz, Glas, Steine und Erden weniger gut. Positive Perspektiven zeigen vor allem der Fahrzeug- und Maschinenbausektor, der Metallbereich sowie der Bereich Papier- und Druckerzeugnisse.
Das KOF-Konjunkturbarometer ist ein sogenannter vorlaufender Sammelindikator. Es basiert auf einer Vielzahl von Indikatoren und soll anzeigen, wie sich die Schweizer Konjunktur in der nahen Zukunft entwickeln dürfte.
















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