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Wissenschaftsausstellung Phänomena kommt nicht nach Altstätten SG
Die Wissenschaftsausstellung Phänomena hat ihre Tourdaten geändert. Dabei sind Standorte gestrichen worden. Betroffen ist auch jener in Altstätten SG. Entgegen früheren Ankündigungen wird die Ausstellung im kommenden Sommer dort nicht zu sehen sein.
Ursprünglich sollte die Ausstellung über Naturgesetze, Phänomene, Künstliche Intelligenz und Robotik nach ihrem Start in Dietikon ZH in diesem Jahr zu einer Tour durch die Schweiz aufbrechen.
Nun sind aber die Standorte Altstätten SG, Yverdon VD und Basel aus dem Tourplan gestrichen worden, wie auf der Website der Phänomena zu sehen ist. Im St. Galler Rheintal war die Ausstellung vom 8. bis 23. August auf dem Altstätter Allmendplatz angekündigt. Dazu kommt es nicht.
Jeder Standortwechsel komme faktisch einem kompletten Neuaufbau gleich, erklärte eine Sprecherin der Ausstellung auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es habe sich gezeigt, dass dies mit der Zeltinfrastruktur und den eigens entwickelten Exponaten deutlich aufwendiger sei als ursprünglich geplant.
Gegenüber der "Limmattaler Zeitung" vom Freitag führte Phänomena-Gesamtleiter Urs Müller aus, man habe den Aufwand für den jeweiligen Auf- und Abbau der Ausstellung unterschätzt, auch in finanzieller Hinsicht. Ausserdem wolle man das Risiko nicht eingehen, dass durch die vielen Umzüge die Exponate Schaden nehmen, so Müller weiter.
Die Phänomena verlängert nun laut Website die Ausstellung am Standort in Dietikon und zieht später noch nach Luzern, Zürich und Biel weiter.
Ausstellung hätte schon 2023 stattfinden sollen
Mitte März eröffnete die Phänomena in Dietikon. Zu den geladenen Gästen gehörte Bundespräsident Guy Parmelin (SVP). Die Wissenschaftsausstellung hätte schon im Jahr 2023 stattfinden sollen. Weil das Gelände in Dietikon auf diesen Zeitpunkt hin aber noch nicht bereitstand, wurde sie ein erstes Mal auf 2024 verschoben. Danach folgte die zweite Verschiebung auf das Jahr 2025 und schliesslich auf 2026.
1984 fand eine erste Phänomena am Zürichhorn statt. Sie zog rund 1,2 Millionen Besucherinnen und Besucher an.

















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