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Keystone-SDA | Donnerstag, 09. April 2026

Parlament beschliesst Handyverbot an Churer Schulen

Der Churer Gemeinderat hat heute einstimmig die Einführung eines Verbots der Smartphone-Nutzung in Kindergärten und Primarschulen beschlossen. In den Sekundarschulen wird die Nutzung eingeschränkt.

Die Debatte dauerte weniger als eine halbe Stunde und fand bei allen politischen Lagern Zustimmung. Ab Beginn des nächsten Schuljahrs sind private digitale Geräte in Kindergärten und Grundschulen nicht mehr im Unterricht zugelassen.

Weniger streng ist das Verbot hingegen in der Sekundarstufe, wo die Geräte bei den Lehrkräften abgegeben werden müssen. Während des Unterrichts können die Lehrkräfte die Nutzung zu didaktischen Zwecken genehmigen, und in den Mittagspausen dürfen die Handys in einem von der Schulleitung festgelegten Zeitfenster genutzt werden.

"Die Regelung ist restriktiv, wenn die Kinder kleiner sind und ein bisschen weniger dort, wo die Jugendlichen sind", fasste Stadtrat Patrik Degiacomi (SP) am Ende der Sitzung gegenüber Keystone-SDA zusammen. "Es ist besser, wenn die Schule eine möglichst handyfreie Zone bleibt, damit die Kinder sich auf die Entwicklung, die sozialen Kontakte und das Lernen konzentrieren können."

Kurze Debatte

Während der kurzen Debatte hätte sich nur Regula Schnüriger (Mitte) eine strengere Regelung gewünscht, auch wenn sie diese als "eine pragmatische Lösung" bezeichnete.

Sandy Z’Graggen von der FDP wies auf die dringende Notwendigkeit hin, parallel zum Verbot präventive Massnahmen einzuführen. Schülerinnen und Schüler sollten von Experten begleitet werden, um sie über die Gefahren und Risiken der neuen Online-Plattformen aufzuklären.

Für die Sozialdemokratin Angela Carigiet Fitzgerald ist der Titel der Botschaft jedoch irreführend: Es handle sich nicht um ein absolutes Verbot, sondern um eine differenzierte pädagogische Regelung, sagte sie im Plenum und betonte die Bedeutung der Begleitung durch Lehrpersonen.

Umfrage unter Schülern, Eltern und Lehrern

Der Vorschlag für das Verbot ging auf einen Auftrag von Walter Hegner (SVP) zurück, der den Stadtrat gebeten hatte, die Einführung eines generellen Handyverbots in der Schule zu prüfen. Auf den Antrag folgte im vergangenen Herbst eine Umfrage.

An der Auswertung nahmen über 3000 Schülerinnen und Schüler sowie 2400 Eltern und Lehrpersonen aus der Stadt Chur teil. "Wir wissen auch aus der Forschung, wenn die Jugendlichen und Lehrpersonen mitwirken konnten bei einer Regel, dann verstehen sie sie besser und sie wird besser eingehalten", schloss Stadtrat Degiacomi.

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