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Women's Super League vor Neuausrichtung
Die Women's Super League richtet sich im Bestreben um eine weitere Professionalisierung und Weiterentwicklung neu aus.
Wie der Schweizerische Fussballverband SFV am Montag an einer Medienkonferenz mitteilte, wird die höchste Schweizer Liga der Frauen schrittweise bis Sommer 2027 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Dabei werden die zehn Klubs ebenfalls als Aktionäre beteiligt sein, wobei die Absteiger am Ende einer Saison ihre Anteile jeweils an die Aufsteiger übertragen. Der SFV behält gleichzeitig die sportliche Hoheit und die übergeordneten Verbandsaufgaben.
Die Neuausrichtung basiere auf einer externen Analyse. "Die Zahlen zeigen eine wachsendes Interesse von Seiten der Zuschauer, der Medien und Sponsoren. Mit dieser neuen Struktur wollen wir dem einen zusätzlichen Push verleihen", sagte Marion Daube, Direktorin Frauenfussball, im Rahmen der Medienkonferenz. Das Ziel sei "eine professionellere, stärkere und nachhaltig entwickelte Super League". Dazu sollen auch grosse Stadien noch vermehrter genutzt werden.
Die Zahlen, die Daube ansprach, sind in den vergangenen Jahren tatsächlich deutlich gestiegen. Waren es in der Saison 2021/22 noch durchschnittlich 235 Zuschauerinnen und Zuschauer an einem Spiel, sind es in dieser Spielzeit 953. Erstmals überschritt die Gesamtzahl der Stadionbesucher in der laufenden Saison zudem die 100'000-Marke.
















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