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Keystone-SDA | Montag, 12. Januar 2026

Xabi Alonso und Real Madrid gehen getrennte Wege

Xabi Alonso ist nicht mehr Trainer von Real Madrid, wie der Verein am Montagabend mitteilt. Alvaro Arbeloa tritt die Nachfolge an.

Xabi Alonso, der einst selbst für Real Madrid gespielt hatte, war im Sommer 2025 als Nachfolger von Carlo Ancelotti zu den Königlichen gestossen. Nach etwas mehr als einem halben Jahr wurde der Vertrag nun "in gegenseitigem Einvernehmen" aufgelöst, wie der Klub in einer Mitteilung schreibt.

Die Nachfolge ist bereits geklärt

Die Nachfolge wird vom ehemaligen Fussballer Alvaro Arbeloa angetreten. An der Seite von Alonso wurde Arbeloa 2010 mit Spanien Weltmeister, von 2009 bis 2016 trug er zudem das Trikot von Real. Für den Verein bestritt er insgesamt 154 Spiele. Bis anhin trainierte Arbeloa die Reservemannschaft von Real Madrid.

Die Entlassung von Alonso erfolgt einen Tag nach der Niederlage im Final des spanischen Supercups. Dem Erzrivalen Barcelona waren die Madrilenen mit 2:3 unterlegen. In der Liga steht Real Madrid aktuell auf dem 2. Platz, vier Punkte hinter dem FC Barcelona. In der Champions League steht der Verein auf dem 7. Rang.

Weniger erfolgreich als in Leverkusen

Die Auflösung des Vertrags ist ein erster Rückschlag in der Trainerkarriere von Alonso. Zuvor war er von 2022 bis 2025 Trainer von Bundesligist Bayer Leverkusen gewesen. Dort hatte er grosse Erfolge gefeiert.

In der Saison 2023/2024 coachte Alonso Leverkusen zum ersten Meistertitel in der Geschichte des Vereins. In derselben Spielzeit wurde Leverkusen zudem DFB-Pokalsieger.

Mit dementsprechend grossen Erwartungen hatten die Madrilenen ihren Ex-Profi als Coach verpflichtet. Und zunächst sah auch alles nach einer Erfolgsgeschichte aus: Nach dem Halbfinale bei der Klub-WM im Sommer konnte Alonso zu Beginn dieser Saison in den ersten 14 Pflichtspielen 13 Siege bejubeln. Es war der beste Saisonstart, den die Königlichen jemals hatten.

Doch ausgerechnet bei seinem früheren Verein, dem FC Liverpool (0:1), Anfang November in der Champions League startete die Talfahrt für den Spanier mit dem Starensemble. Die Wende gelang ihm nicht mehr.

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