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Zwei Rentner fallen auf Banken-Trick herein
Bei zwei Betrugsfällen im Kanton St. Gallen sind ein 77-jährige Frau und 83-jähriger Mann um 176 000 Franken betrogen worden. Die Kantonspolizei warnt vor betrügerischen Anrufen.
Beide Betrugsopfer wurden von Personen angerufen, welche sich als Bankangestellte ausgaben. Eine 77-jährige Frau wurde überredet, ein Anti-Virus-Programm herunterzuladen und zu installieren. Anschliessend sollte sie sich in ihrem E-Banking anmelden. Dadurch gelangte die unbekannte Täterschaft an die Login-Daten und konnte drei Zahlungen in der Höhe von rund 96 000 Franken in Auftrag geben. Glücklicherweise wurde eine Zahlung durch das automatische Sicherheitssystem der Bank gestoppt, die beiden anderen Zahlungen konnten durch einen Angehörigen der 77-Jährigen rechtzeitig storniert werden. Dies geht aus einer Meldung der Kantonspolizei hervor.
Ein 83-jähriger Mann sei überredet worden, bei einem Test eines neuen Sicherheitssystems teilzunehmen. Durch die geschickte Gesprächsführung wurde der 83-Jährige dazu gebracht, 80 000 Franken abzuheben und einem Kurier zu übergeben, schreibt die Medienstelle weiter. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen gegen die unbekannten Täterschaften aufgenommen.
Die Kantonspolizei warnt weiterhin vor betrügerischen Anrufen und rät, keine Passwörter, Login-Daten, Sicherheitscodes oder andere persönliche Daten am Telefon bekanntzugeben und keine Software zu installieren.
Weitere Informationen sind erhältlich unter: Kanton St.Gallen: Warnung vor betrügerischen Anrufen im Namen von Banken | sg.ch

















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