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Keystone-SDA | Dienstag, 20. Januar 2026

7 Jahre nach Team-Gold bangen Yule und Zenhäusern um Olympia

2018 gewinnen sie im Teamwettbewerb Olympia-Gold, nun droht ihnen das Verpassen der Winterspiele. Daniel Yule und Ramon Zenhäusern müssen alles auf Kitzbühel setzen.

"Frustrierend." So fasste Daniel Yule den Slalom in Wengen zusammen. Vieles sei gut gelaufen, er habe sich auf den Ski besser gefühlt. "Doch zwei Fehler kosteten mich viel." Wegen weniger Hundertstel verpasste er erneut die Top 15. Yule wurde 18. und erfüllt weiterhin nur die Hälfte der Selektionskriterien für die Olympischen Spiele. So hatte er sich das nicht vorgestellt.

Um seinen Olympia-Traum zu realisieren, entschied sich Yule nach der letzten Saison zu einem einschneidenden Schritt. Weil seine Entwicklung stagnierte, wechselte er nach 19 Jahren bei der Firma Fischer den Ausrüster. Die Gewöhnung an die neuen Atomic-Ski dauerte jedoch länger als erwartet. "Die Ski haben einen anderen Charakter. Das habe ich etwas unterschätzt", sagt der Walliser. "Ich empfinde den Atomic-Ski als aggressiver."

Die Probleme zeigen sich in bestimmten Situationen auf der Piste. Über Jahre entwickelte Muster greifen nicht mehr. "Sobald eine Schwierigkeit kommt, greife ich zur 'Fischer-Lösung', die auf dem Atomic-Ski aber nicht funktioniert." Yule musste seinen Fahrstil in einzelnen Passagen und bei bestimmten Schneeverhältnissen anpassen. Keine einfache Aufgabe mit bald 33 Jahren.

Zenhäuserns Hoch schnell abgeflacht

Dass ein Befreiungsschlag nicht nachhaltig sein muss, zeigt Ramon Zenhäusern. In Adelboden sah es noch danach aus, als hätte der Slalom-Olympia-Zweite von 2018 den Anschluss wiedergefunden. Eine Woche später folgte in Wengen die nächste Enttäuschung.

Dabei hatte er zuvor Zuversicht ausgestrahlt. "Tipptopp" fühle er sich, sagte Zenhäusern am Medientreff am Samstag. Der 15. Rang in Adelboden, erreicht dank einem starken zweiten Lauf, habe gutgetan. Er gewann so zum zweiten Mal Weltcup-Punkte in dieser Saison. "Ich bin fit, gesund und gefrässig. Und ich freue mich, morgen an den Start zu gehen", sagte der 33-Jährige.

Doch im Rennen war vom locker-leichten Zenhäusern nichts mehr zu sehen. Er wirkte verkrampft und verpasste den zweiten Lauf deutlich. "Es ist nicht lustig, wenn du kein Rezept findest", sagte er danach bei SRF. In den Trainings sei er oft gut, im Rennen zu selten. Während Yule die Ski-Umstellung als Hauptgrund nennt, wirkt Zenhäusern seit Längerem ratlos.

Kitzbühel als letzte Hoffnung

Vier Startplätze stehen Swiss-Ski im Slalom zur Verfügung, drei Fahrer haben die Selektionskriterien bislang erfüllt. Loïc Meillard war als Weltmeister praktisch gesetzt, und Tanguy Nef hat sein Potenzial in dieser Saison mehrfach unter Beweis gestellt. Matthias Iten hat mit zwei Husarenritten in Val d'Isère und zuletzt in Wengen auf sich aufmerksam gemacht. Der 26-jährige Zuger liegt im internen Rennen nun vor den beiden Wallisern Yule und Zenhäusern. Wobei die Trainer das letzte Wort haben.

Um sie zu überzeugen, benötigen Yule und Zenhäusern in Kitzbühel einen ähnlichen Exploit wie Iten in Wengen. Aufgrund der Vergangenheit ist dies Yule eher zuzutrauen. Er gewann dort zweimal (2020 und 2023) und stand zudem zweimal als Dritter auf dem Podest (2018 und 2024). Zenhäusern weist dagegen "nur" zwei 6. Plätze aus den Jahren 2018 und 2019 als Bestresultate vor.

Doch unabhängig von der Statistik wissen beide: Wer es in acht Rennen nicht zweimal unter die ersten 15 schafft, hat an Olympischen Spielen nur bedingt etwas verloren.

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