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Akanji nimmt die längere Pause in Kauf
Mit dem Gruppensieg hat das Schweizer Nationalteam eine Pause bis zum nächsten Spiel. Manuel Akanji blickt dieser gelassen entgegen und spricht über die Leistungen von Luca Jaquez und Johan Manzambi.
"Ich muss ja auch an meine Kollegen denken", sagt Manuel Akanji mit einem Augenzwinkern. "Gewisse Spieler mögen auch längere Pausen." Ein Reporter hat ihn soeben auf seine Aussage vor dem letzten Gruppenspiel gegen Kanada angesprochen. Damals hatte Akanji gesagt, zwar den Gruppensieg holen zu wollen, persönlich aber kürzere Pausen zwischen den Spielen zu bevorzugen.
Nun ist es aber eben die lange Pause geworden: Erst am Donnerstag, 2. Juli, geht es für die Mannschaft weiter. Und weil die Partie dann - für die Schweizer erstmals - am Abend angepfiffen wird, ist es in der Schweiz sogar schon Freitag, 3. Juli, 5.00 Uhr.
Das sei auch okay, sagt Akanji. Schliesslich habe er von Vancouver einen guten Eindruck gewonnen. Ende Juni wird das Nationalteam das Camp in San Diego verlassen und sich an der kanadischen Westküste neu einrichten. Im besten Fall bestreiten die Schweizer auch die nächsten beiden Spiele, den Sechzehntel- und den Achtelfinal, in Vancouver.
Akanji über Jaquez' Startelf-Debüt...
Beim 2:1 gegen den Co-Gastgeber spielte Akanji erneut mit einem neuen Rechtsverteidiger in der Viererkette - zum dritten Mal in Folge an dieser WM. Dieses Mal stand Luca Jaquez von Beginn an auf dem Platz. Hatte er auf der ungewohnten Position zunächst noch etwas Mühe, konnte sich der Stuttgart-Legionär in der zweiten Halbzeit steigern. Bei beiden Treffern leitete er den Angriff mit einem langen Pass ein.
"Er hat von Anfang an super trainiert und sich damit den Startplatz verdient", sagt Akanji über den 23-jährigen Luzerner. Gegen die aufsässigen Kanadier sei es "definitiv nicht einfach" gewesen, vor allem in der Schlussphase, als der Co-Gastgeber nochmals alles nach vorne warf, um vielleicht doch noch Platz 1 zu verteidigen. "Aber wir haben standgehalten, und Luca hat das gut gemacht", so Akanji.
...und Manzambis Kreativität
Der Vize-Captain wird in der Interviewzone wenig überraschend auch auf Johan Manzambi angesprochen. Bei seinem ersten Startelf-Einsatz zeigte der 20-Jährige erneut eine starke Leistung und krönte sie mit einem weiteren Tor - seinem dritten an diesem Turnier - sowie einem Assist.
"Er ist sehr kreativ und kann aus Situationen, die wenig aussichtsreich erscheinen, oft doch noch etwas Spezielles kreieren", sagt Akanji über den Spieler des SC Freiburg. "Er hat das nötige Talent und den nötigen Mut dafür." Das Selbstvertrauen, das Manzambi mitgebracht habe, tue der ganzen Mannschaft gut. Gleichzeitig verfüge er noch über grosses Entwicklungspotenzial, so Akanji. "Ich hoffe, dass Johan weiter dran bleibt."
Das gilt vor allem für die kommenden Tage, wenn es darum geht, trotz der langen Pause den Fokus hochzuhalten.

















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