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Angebotsmieten steigen im März weiter - Dynamik schwächt sich ab
Die Angebotsmieten in der Schweiz sind im März weiter gestiegen, allerdings mit einer nachlassenden Dynamik. In der Stadt Zürich geht es allerdings wieder stärker nach oben, wie aus dem neusten Homegate-Mietindex vom Mittwoch hervorgeht.
Im Monatsvergleich legten die in Inseraten ausgeschriebenen Mieten um 0,2 Prozent zu, womit der Index auf 133,1 Punkte stieg, wie Homegate am Mittwoch mitteilte. Im ersten Quartal ergibt sich ein Plus von 0,7 Prozent zum Vorquartal, auf Jahressicht beträgt der Anstieg 2,3 Prozent.
Hauptgrund für das weiterhin steigende Mietniveau bleibt die geringe Wohnbautätigkeit bei gleichzeitig hoher Nachfrage. Allerdings hat sich der Preisanstieg zuletzt abgeschwächt: Vor einem Jahr lag das Wachstum noch bei 2,6 Prozent, zwei Jahre zuvor gar bei 5,5 Prozent. Dämpfend wirken zudem eine rückläufige Zuwanderung sowie die Senkung des Referenzzinssatzes, die den Druck auf neue Mieten reduziert haben.
Regional zeigt sich ein gemischtes Bild: Während in vielen Kantonen die Angebotsmieten im März leicht zurückgingen - etwa in Uri sowie Ob- und Nidwalden -, stiegen sie in Waadt und Schwyz um jeweils 1,1 Prozent. Auf Jahressicht verzeichnet die Zentralschweiz weiterhin die stärksten Zuwächse, insbesondere Nidwalden und Zug.
In den Städten führt Luzern mit einem Jahresplus von 8,2 Prozent klar. Auch in Zürich ziehen die Mieten wieder stärker an: Im ersten Quartal stiegen sie dort um 1,6 Prozent, was auf ein Ende der jüngsten Verschnaufpause hindeutet.
Für das Gesamtjahr rechnen die Experten trotz gewisser Entlastung mit weiter steigenden Angebotsmieten - allerdings weniger stark als in den Vorjahren.
















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