Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Arbeitnehmende stellen vermehrt Sicherheit vor Beförderung
In unsicheren Zeiten und angesichts des KI-Wandels setzen Arbeitnehmende in der Schweiz verstärkt auf Stabilität. Besonders wichtig sind ihnen Wertschätzung, faire Bezahlung und flexible Arbeitsbedingungen.
Vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sowie wirtschaftlich unsicherer Zeiten besinnen sich Arbeitnehmende in der Schweiz zunehmend auf stabilere Werte. Dabei rücken Lob, angemessene Vergütung und Flexibilität stärker in den Fokus als Zusatzleistungen oder Beförderungen.
Zu diesem Schluss kommt die am Mittwoch veröffentlichte Studie "Workforce Experience & Benchmarking" des Beratungsunternehmens PwC. An oberster Stelle stünden momentan für eine Mehrheit der Angestellten Wertschätzung, eine faire Vergütung sowie Flexibilität am Arbeitsplatz.
Diese drei Aspekte seien momentan die wichtigsten Voraussetzungen für eine hohe Mitarbeiterbindung, hiess es. Besonders geschätzt werde Anerkennung durch Führungskräfte, ein stabiles Gehalt, langfristige Treueprämien sowie flexible Arbeitsbedingungen.
Eher weniger Wert gelegt wird dagegen auf Lifestyle- und Nischenangebote wie Fitness-Abovergütungen. Solche Angebote sollten laut PwC wenn überhaupt eher gezielt und individuell eingesetzt werden. "Mitarbeitende bevorzugen praktische Vorteile, die den Arbeitsalltag erleichtern, wie gut erreichbare Büros, zuverlässige Arbeitsmittel und Zuschüsse für alltägliche Ausgaben."
Die Studie hat PwC in Zusammenarbeit mit der Umfrageplattform True Choice erstellt und basiert auf den Antworten von 1004 Mitarbeitenden. Die Datenerhebung erfolgte im Zeitraum vom 3. bis 10. September 2025. Die meisten Antworten stammen laut PwC aus dem Gesundheits- und Pharmasektor, der öffentlichen Verwaltung und der Konsumgüterindustrie.

















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