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Auch Djokovic beim French Open ausgeschieden
Nach dem Weltranglisten-Ersten scheitert beim French auch Novak Djokovic. Der Grand-Slam-Rekordsieger unterliegt in der 3. Runde dem Brasilianer João Fonseca in fünf Sätzen.
Der erst 19-jährige Fonseca, Nummer 30 der Welt und im letzten Jahr Champion der Swiss Indoors, setzte sich nach 0:2-Satzrückstand 4:6, 4:6, 6:3, 7:5, 7:5. Der epische Kampf dauerte fast fünf Stunden. Damit ist auch klar, dass es einen neuen Grand-Slam-Sieger geben wird. Keiner der verbliebenen Spieler im Feld hat schon eines der grossen vier Turniere gewonnen.
In den ersten beiden Sätzen wirkte Fonseca noch überfordert, doch er kämpfte sich in die Partie hinein. Im fünften Satz gelang ihm das entscheidende Break zum 6:5. Danach kam Djokovic noch zu einer Chance auf das Re-Break, doch bei 30:40 schlug der Brasilianer drei Asse in Folge. Danach zeigte er sich als fairer Verlierer.
Djokovic umarmte Fonseca, haute dem halb so alten Brasilianer anerkennend auf die Brust und verschwand als nächster geschlagener Turnierfavorit in die Kabine. Einen Tag nach dem dramatischen Aus des Weltranglistenersten und nach der verletzungsbedingten Absage von Titelverteidiger Carlos Alcaraz haushohen Favoriten Jannik Sinner erwischte es auch den Grand-Slam-Rekordchampion.
Es sei "hart", nach zwei gewonnen Sätzen noch zu verlieren, sagte Djokovic hinterher: "Ohne Zweifel war er der bessere Spieler in den entscheidenden Momenten. Ich denke, ich habe nicht so viel falsch gemacht. Er war einfach besser." Auf die Frage, ob man ihn auch im nächsten Jahr in Paris sehen werde, antwortete der dreimalige French-Open-Gewinner: "Ich weiss es nicht." Die Wahrscheinlich, noch einen 25. Grand-Slam-Titel zu holen, schwindet mit zunehmendem Alter.


















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