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Breel Embolo mag nach dem bitteren Platzverweis nicht reden
Breel Embolo ist mit seinem Platzverweis wegen einer Schwalbe die tragische Figur beim Schweizer WM-Aus gegen Argentinien. Noch auf dem Platz vergiesst er bittere Tränen. Reden mag er nicht.
"Er ist am Boden zerstört", sagte Nationalcoach Murat Yakin nach dem Schweizer Drama im Viertelfinal gegen Argentinien. "Er" ist Breel Embolo, der Untröstliche, der in der 72. Minute wegen einer Schwalbe im Nirgendwo die Gelb-Rote Karte sah und den Verlauf der Partie damit entscheidend beeinflusste. Nur weil der portugiesische Schiedsrichter João Pinheiro bei der Szene dem Argentinier Leandro Paredes zunächst fälschlicherweise die Gelbe Karte zeigte, war der Eingriff des VAR dank der neuen "Mistaken Identity"-Regel überhaupt möglich.
Noch auf dem Feld brach Embolo hemmungslos in Tränen aus. Nach dem Spiel huschte er, das Gesicht unter seiner Kapuze vergraben, wortlos durch die Interviewzone und verschwand. "Es tut uns weh, es tut ihm weh, dass wir auf diese Weise einen Mann weniger auf dem Platz hatten", sagte Yakin. Man sei durch einen Fehler des Schiedsrichtergespanns bestraft worden.
"Das ist ein Entscheid, der das Spiel killt", befand Captain Granit Xhaka. Der deutsche Ex-Weltmeister Mats Hummels kommentierte als Experte von MagentaTV: "Irgendeine Übersprungshandlung in seinem Kopf hat wohl dafür gesorgt, dass er zur Schwalbe gegriffen hat. Ihm tut das natürlich weh, und auch mir als Zuschauer tat es weh, das zu sehen. Die Aktion hat das Spiel entschieden, zuungunsten der Schweizer." Es sei in diesem Fall "natürlich Wahnsinn, schon gelb-verwarnt so eine Schwalbe zu machen", so Hummels.
"Mit seinem Platzverweis erweist Breel Embolo dem Team einen Bärendienst", schrieb die "Neue Zürcher Zeitung". In Unterzahl verloren die Schweizer letztlich gegen den Weltmeister mit 1:3 nach Verlängerung und schieden aus.

















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