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Ceferin kein Gegenkandidat von Infantino
Aleksander Ceferin ist kein Kandidat für das Amt des FIFA-Präsidenten. Der UEFA-Chef wird bei der Wahl im kommenden März nicht antreten.
Ceferin, seit zehn Jahren Präsident des europäischen Fussballverbandes, gab seinen Verzicht im Rahmen eines Interviews im britischen Podcast "The Rest is Politics" bekannt. "Ich bin nicht interessiert", sagte der Slowene. Er liebe die UEFA und seine Arbeit dort - und als Gegner von FIFA-Präsident Gianni Infantino sei seine "Glaubwürdigkeit weitaus grösser, wenn ich kein Interesse an diesem Posten habe". Seine eigene Amtszeit an der Spitze des europäischen Verbandes endet im kommenden Jahr.
Ceferin zählt zu den grössten Kontrahenten von Infantino, der sich seit dem Scheitern seines umstrittenen Plans, den Weltverband für Investoren zu öffnen, von verschiedener Seite härtester Kritik ausgesetzt sieht.
Unter Ceferins Führung hatte die UEFA einen Boykott aller FIFA-Wettbewerbe angekündigt, die Weltmeisterschaften eingeschlossen. Diese Drohung wurde trotz des Rückzugs des neuesten Projekts Infantinos, dessen Abgang sie beim europäischen Verband wünschen, wiederholt.
"Die eine Möglichkeit ist, dass er (Infantino) erkennt, dass er nicht die nötige Unterstützung für seine Wiederwahl hat. (...) Die andere Möglichkeit ist, dass er an der Wahl teilnimmt. In diesem Fall wird es wohl einen Gegenkandidaten geben. Ich weiss allerdings noch nicht, wer dies sein wird", erklärt Ceferin, der eigenen Angaben zufolge seit Beginn der aktuellen Krise nicht mehr mit dem Walliser gesprochen hat.

















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