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Keystone-SDA | Montag, 19. Januar 2026

"Das sitzt tief - und soll es auch"

Vom Himmel in die Hölle: So lässt sich der Auftritt der Schweizer Handballer in Oslo bei der 35:38-Niederlage gegen Slowenien an der EM beschreiben. Trainer Andy Schmid spricht von einem Totalkollaps.

"Der besten Halbzeit seit langem sind die wahrscheinlich schlechtesten 20 Minuten gefolgt. In diesen machten wir alles falsch, was man falsch machen kann. Wir fielen in eine Abwärtsspirale, die ihresgleichen sucht", bilanzierte Schmid. Zur Pause führten die Schweizer 20:14, nach 33 Minuten 23:14, und in der 40. Minute lagen sie noch 27:19 vorne.

Routinier Lenny Rubin sagte zum fatalen Einbruch: "Wir schafften es nicht mehr, in der Defensive kompakt zu sein. Vorne machten wir zu viele technische Fehler und Fehlwürfe. Das nutzten die Slowenen aus. Ihr Vorteil in dieser Situation war, dass sie nichts mehr zu verlieren hatten." Lief es zuvor fast zu gut? "Bis zur 40. Minute spielten wir gegen eine Top-Mannschaft überragend. Das tönt jetzt vielleicht blöd, aber darauf müssen wir stolz sein, auch wenn wir uns davon leider nichts kaufen können."

Für Rubin war der Einbruch auch der Tatsache geschuldet, dass das Team noch sehr jung ist und die meisten Spieler noch nicht so viel Erfahrung auf der internationalen Bühne haben. Dennoch betonte er: "Solche Partien können einen noch mehr zusammenschweissen. Seit ich in der Nationalmannschaft bin, was seit beinahe zehn Jahren der Fall ist, finde ich das aktuelle Team mit Abstand das beste. Wir kassierten in den letzten paar Jahren immer wieder doofe Niederlagen. Nun gilt es, den nächsten Schritt zu machen, damit uns so etwas nicht mehr passiert. Dann sind wir nur schwer zu stoppen."

Die Gelegenheit, es besser zu machen, erhalten die Schweizer bereits am Dienstag im letzten Vorrundenspiel gegen das ausgeschiedene Montenegro. Dann ist ein klarer Sieg gefordert, um noch Chancen auf das Erreichen der Hauptrunde zu haben. Gewinnen die Schweizer und verlieren die Färöer gegen Slowenien, entscheidet das Torverhältnis. Dieses ist bei den Färingern aktuell um 16 Treffer besser. Die Aufgabe ist also mehr als schwer.

"Wir hatten uns sehr viel vorgenommen für dieses Turnier", so Rubin. Ihnen sei jedoch bewusst gewesen, dass es sich um eine sehr, sehr schwierige Gruppe handle, auch wenn viele gesagt hätten, ein Weiterkommen sei einfach. "Es gibt aber immer wieder Überraschungen, und vielleicht schaffen wir ja eine solche und können noch weiterkommen."

Zuerst gilt es aber, das Ganze so gut wie möglich zu verdauen. Schmid sagte: "Das sitzt tief - und soll es auch."

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