Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Davos erstmals seit 2011 mit negativem operativem Jahresergebnis
Die Gemeinde Davos hat die Jahresrechnung 2025 mit einem Plus von 4,1 Millionen Franken abgeschlossen. Operativ fällt das Ergebnis erstmals seit 14 Jahren negativ aus. Die Gemeinde führt das auf Volksentscheide zurück.
Das Minus im operativen Ergebnis beträgt gemäss einer Mitteilung der Gemeinde vom Donnerstag 2,9 Millionen Franken. Sie teilt mit, dass zwei Entscheide, welche die Davoser Stimmbevölkerung am 30. November 2025 gefällt hat, die Jahresrechnung stark beeinflusst haben.
Einerseits wurde die Entschuldung der Spital Davos AG über insgesamt 14,1 Millionen Franken angenommen. "Die beschlossene Entschuldung der Spital Davos AG ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Davoser Gesundheitsversorgung", schreibt die Gemeinde.
Anderseits habe die Stimmbevölkerung einen Projektierungskredit für die Verkehrsdrehscheibe Davos Dorf abgelehnt. "Da das Projekt somit nicht realisiert wird, mussten aufgelaufene Projektierungskosten von rund zwei Millionen Franken ausserplanmässig abgeschrieben werden", hält die Gemeinde fest. Geplant war aufgrund anhaltender Verkehrsprobleme, dass der Bahnhof Davos Dorf um rund 200 Meter verschoben wird - neu auf die Höhe der Parsennbahn.
Gemäss Mitteilung sind die Davoser Gemeindefinanzen gesund. Hohe Ertragsüberschüsse seien aber weiterhin zwingend notwendig. Dies im Hinblick "auf die anstehenden Herausforderungen bei der Wohnraumförderung, dem Neubau des Spitalgebäudes sowie den beträchtlichen Investitionen in den Erhalt und die Weiterentwicklung der öffentlich finanzierten Infrastrukturen".

















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