Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
In den Ostschweizer Kantonen sinkt die Arbeitslosenquote leicht
In den Kantonen St. Gallen und Thurgau hat sich die Arbeitslosenquote im Monatsvergleich leicht reduziert. In allen Ostschweizer Kantonen liegt der Wert weiterhin deutlich unter der Quote für die ganze Schweiz.
Ende April seien aus dem Kanton St. Gallen 11'656 Personen zur Stellensuche bei einem RAV gemeldet worden, teilte das Amt für Wirtschaft und Arbeit am Donnerstag mit. Das sind 1062 mehr als vor Jahresfrist, aber 190 weniger als Ende März.
Diese Entwicklung zeigt sich auch bei der Arbeitslosenquote von aktuell 2,1 Prozent. Vor einem Jahr lag der Wert mit 1,9 Prozent etwas tiefer. Für den März 2026 war eine Quote von 2,2 Prozent bekanntgegeben worden.
Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr betreffe Stellensuchende aus Industrie und Gewerbe mit 7,5 Prozent weniger stark als Stellensuchende aus dem Dienstleistungssektor mit 11,7 Prozent.
Bei der Kurzarbeit gab es ebenfalls nur wenige Veränderungen: 60 Betriebe haben für 1873 Mitarbeitende Kurzarbeit vorangemeldet. Damit sank die Zahl der Unternehmen im Monatsvergleich um zwei und die Zahl der Angestellten stieg um 225 Personen.
Insgesamt stabile Zahlen
Auch im Kanton Thurgau wurde bei der Arbeitslosenquote eine leichte Abnahme im Vergleich zum Vormonat registriert. Der Wert sank von 2,4 auf 2,3 Prozent.
Trotz einer angespannten wirtschaftspolitischen Situation mit Kriegen in Europa und im Nahen Osten zeigten sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt solide, teilte der Kanton mit. Steigende Energiepreise und Störungen in den internationalen Lieferketten könnten aber die weitere Entwicklung beeinträchtigen.
In den beiden Appenzell gab es im Vergleich zum März keine Veränderungen. Die Quote für Ausserrhoden liegt bei 1,7 Prozent, diejenige für Innerrhoden bei 0,7 Prozent. Das ist schweizweit der tiefste Wert. Die Arbeitslosenquote aller Kantone liegt bei 3,1 Prozent.

















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