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Keystone-SDA | Dienstag, 17. Februar 2026

Die Schweiz vor dem Achtelfinal-Duell mit Gastgeber Italien

Vor dem Achtelfinal gegen Italien steht für die Schweizer ein Arena-Wechsel an. Verteidiger Christian Marti bleibt trotz neuer Umgebung gelassen. An den hohen Zielen ändert sich nichts.

Nach der Vorrunde hiess es für das Team von Patrick Fischer packen. Für den Start in die K.o.-Phase wechseln die Schweizer in Mailand von der Santagiulia Arena in die kleinere Rho Ice Hockey Arena, wo ein Grossteil der Frauen-Spiele ausgetragen wurde.

Noch in der Nacht auf Sonntag transportierte der Staff das gesamte Material vom Südosten in den Nordwesten der Stadt. Am Montagmittag stand das Abschlusstraining auf dem Programm, ehe die Schweizer 24 Stunden später im Achtelfinal auf Gastgeber Italien treffen.

Die Decke hängt in der 4000 Zuschauer fassenden, auf dem weitläufigen Mailänder Messegelände temporär errichteten Arena deutlich tiefer als im grossen Stadion. An den Ambitionen des Schweizer Teams, das von einer Medaille träumt, ändert das jedoch nichts.

"An der Ausgangslage ändert das nichts", bestätigt ZSC-Verteidiger Christian Marti. Der dreifache Schweizer Meister ist das Umziehen aus seiner Zeit im Hallenstadion gewohnt. Damals trugen die ZSC Lions ihre Trainings jeweils einige hundert Meter entfernt in der Kunsteisbahn Oerlikon aus.

Seit 2016 gehört Marti zum Nationalteam. Er hat sechs Weltmeisterschaften bestritten und in den letzten beiden Jahren zum Gewinn von WM-Silber beigetragen.

Mit Olympia versöhnt

Auf seine olympische Premiere musste er jedoch lange warten. Vor den Spielen 2018 in Südkorea wurde er von einem Handgelenkbruch ausgebremst, vier Jahre später verhinderte ein positiver Covid-Test kurz vor der Abreise nach Peking seine Teilnahme. Quarantäne statt Olympia, hiess es für ihn damals.

Auch heuer erlebte Marti einen Schreckmoment, als er im zweitletzten Spiel der ZSC Lions vor der Olympia-Pause in Biel von einem Puck heftig im Gesicht getroffen wurde. "Im ersten Moment war es schon ein Schock, mit dem vielen Blut", sagt er. Nach einem Spitalbesuch in Bern folgte die Entwarnung: "Die Nase war zum Glück nur leicht angeknackst."

Schwerarbeiter gegen Tschechien

Zuletzt waren Martis Qualitäten als Abräumer stark gefragt. Nach dem Ausfall von Andrea Glauser im Startdrittel des Kanada-Spiels rückte er in der Verteidiger-Hierarchie nach vorne. Beim Overtime-Sieg gegen Tschechien zum Abschluss der Vorrunde erhielt er in der Defensive nach Roman Josi am zweitmeisten Eiszeit und half kräftig mit, dass die Tschechen keines ihrer vier Powerplays nutzen konnten.

Im Achtelfinal am Dienstag gegen Italien dürften die Einsatzzeiten in der Schweizer Abwehr wieder auf mehrere Schultern verteilt werden. Nachdem Glauser am Montag wieder mit dem Team trainiert hat, ist mit dessen Rückkehr zu rechnen.

Beim Gastgeber gehört mit Alessandro Segafredo ein ZSC-Teamkollege von Marti zum Olympia-Kader. "Wir haben uns im olympischen Dorf und einmal im Stadion getroffen", sagt Marti. Eine spezielle Rivalität gibt es aber nicht. Segafredo ist einer von fünf italienischen Stürmern, die bei einem Schweizer Klub unter Vertrag stehen. Dazu gehört Klotens Davide Fadani dem Goalie-Trio an.

In der Favoritenrolle

Mit Italien trifft die Schweiz auf das am schlechtesten klassierte Team der Vorrunde. Die "Azzurri" beendeten die Gruppe B mit der Slowakei, Finnland und Schweden punktelos und mit einem Torverhältnis von 4:19. Dennoch warnt Marti: "Wir dürfen nicht überheblich werden, müssen einfach und gradlinig spielen wie zuletzt gegen die Tschechen."

Sollte die Schweiz weiterkommen, träfe sie am Mittwoch - wie vor vier Jahren im Viertelfinal von Peking - auf Olympiasieger Finnland. Als einzige Viertelfinal-Partie würde dieses Duell erneut in der kleineren Arena ausgetragen.

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