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Keystone-SDA | Dienstag, 17. Februar 2026

Repond und Kaiser vor Olympia-Premiere

Mit Kimmy Repond und Livia Kaiser ist die Schweiz in Mailand im Eiskunstlauf der Frauen gleich doppelt vertreten. Beide stehen vor ihrem Olympia-Debüt.

Dass gleich zwei Schweizerinnen im Einzel an Olympischen Spielen starten, ist keine Selbstverständlichkeit. Letztmals war dies 1984 der Fall, als Sandra Cariboni und Myriam Oberwiler die Schweiz vertraten. Für die Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina selektionierte Swiss Olympic nun wieder ein Duo: Kimmy Repond und Livia Kaiser. Beide haben sich ihr Ticket in einem schwierigen Jahr erkämpft.

Repond blickt auf eine lange Leidenszeit zurück. Nach monatelangen Fussproblemen und einer Odyssee mit unterschiedlichen Diagnosen stand zeitweise gar eine Operation im Raum. "Wenn ich im Dezember diese Operation gehabt hätte, weiss ich nicht, ob ich jetzt hier wäre", sagt die 19-jährige Baslerin drei Tage vor ihrer Olympia-Premiere gegenüber Keystone-SDA. Als dann endlich die Ursache für ihre Schmerzen gefunden war, habe sie" eine grosse Erleichterung" verspürt.

Niveau nochmals gesteigert

Ihr Comeback gab Repond Mitte Januar an der EM in Sheffield. Nach achtmonatiger Verletzungspause war es für die EM-Bronzemedaillengewinnerin von 2023 und WM-Fünfte von 2024 ihr erster Wettkampf der Saison. Mit Rang 7 durfte sie zufrieden sein.

Nach der EM verspürte sie wieder leichte Schmerzen, sagt sie, weshalb sie das Training leicht dosieren musste. "Dementsprechend konnte ich die Sprünge, die ich zwischen der EM und Olympia anpassen wollte, nicht wie geplant umsetzen." Inzwischen ist sie wieder schmerzfrei und ihr Niveau sei nochmals deutlich besser als vor der EM, sagt Repond. Für Mailand formuliert sie ein klares Ziel: "Wenn ich zwei fehlerfreie Programme laufen kann, dann ist mein Ziel die Top 10."

Rückschläge überwunden

Auch Livia Kaiser hatte im vergangenen Jahr mit Rückschlägen zu kämpfen. Vor einem Jahr verpasste sie die EM, nachdem ihr bei einem Zusammenstoss im Training die Wade aufgeschlitzt worden war. Lange Zeit blieb zudem unklar, ob ihre Leistungen für eine Olympia-Selektion reichen würden. "Es war keine einfache Zeit, auch, weil es nicht so gelaufen ist. Ich habe im Training jedoch stets das Positive gesehen", sagt die 21-jährige Thurgauerin. "Zu wissen, dass es gereicht hat, war eine grosse Freude und macht mich auch stolz."

An der EM empfahl sich Kaiser für Olympia, auch wenn sie in der Kür von Platz 9 noch in den 17. Rang zurückfiel. Für Mailand hat sie ihre Kür angepasst und läuft wieder ein älteres Programm, mit dem sie an der EM 2024 Vierte geworden war. Das gibt ihr Sicherheit.

Mit einer Prognose bleibt Kaiser zurückhaltend: "Resultat- oder punktemässig ist schwer einzuschätzen, was möglich ist. Mir geht es vor allem darum zu zeigen, wie ich gearbeitet habe." Im Training habe sie sich stetig verbessert. "Ich möchte mich auf mich selbst konzentrieren, meine Programme geniessen und dann sehen, wozu es reicht."

Zwei Ansätze, ein Ziel

In der unmittelbaren Vorbereitung wählten die beiden unterschiedliche Ansätze. Während Repond nach der Eröffnungsfeier für eine letzte Trainingswoche nach Basel zurückkehrte, blieb Kaiser im olympischen Dorf und trainierte in Mailand weiter.

Am Dienstag steht für beide das Kurzprogramm an, am Donnerstag folgt die Kür. Nach einem Jahr voller Rückschläge und Unsicherheiten bietet sich Repond und Kaiser nun die Bühne, sich bei ihrem Olympia-Debüt auf der grösstmöglichen Bühne zu präsentieren und die schwierigen Monate endgültig hinter sich zu lassen.

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