Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Die Schweizerinnen hadern
Die Schweizerinnen können im Olympia-Riesenslalom nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Alle hadern mit begangenen Fehlern.
Camille Rast (12.): "Fede (Brignone) macht schon unglaubliche Sachen. Für mich sind auch ein bisschen Emotionen drin. Ich habe sie im Sommer besucht und ihr Bein gesehen. Wow, Chapeau! Sie ist so gut gefahren und das nach einem Horror-Sommer. Einfach unglaublich, was sie macht. Ich wollte im zweiten Lauf schnell Ski fahren. Aber leider war der Teil, wo es nicht so steil ist, wieder nicht optimal. Ich habe schon im ersten Lauf viel Zeit verloren. Ich bin schon froh, wenn Olympia bald vorbei ist. Es ist viel Aufwand für 'nur' zwei Rennen. Ich freue mich auf unseren normalen Rhythmus im Weltcup. Natürlich freue ich mich auf den Slalom am Mittwoch. Aber wir haben die Piste gesehen, die schon sehr kurz ist. In der Team-Kombi dauerte der Lauf 44 Sekunden - das war fast ein Junioren-Rennen. Das finde ich schon sehr schade."
Vanessa Kasper (23.): "Ich hatte das Gefühl, ich habe im zweiten Lauf alles probiert. Ich habe gut angegriffen, etwas, was im ersten Lauf etwas gefehlt hatte. Aber dann mache ich ausgerechnet am dümmsten Ort - bei der Ausfahrt des einzigen kleinen Hangs oben - einen Fehler und unten fehlen dann die km/h. Ab da war eigentlich alles vorbei. Ich wusste, ich muss weiterziehen und das restliche Tempo versuchen mitzunehmen. Aber es war nicht mehr genug da. Ich habe versucht zu kämpfen, aber es reichte halt nicht für ein gutes Resultat."
Sue Piller (24.): "Ich war im 2. Lauf etwas mutiger unterwegs, dadurch sind mir ein paar Fehler passiert, die unter diesen Bedingungen sofort bestraft werden. Das hat mich Zeit gekostet, aber ganz analysiert habe ich es noch nicht."
















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar