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Keystone-SDA | Samstag, 31. Januar 2026

Diesmal soll der Medaillen-Traum verwirklicht werden

Skip Silvana Tirinzoni und Alina Pätz wollen ihr eindrückliches Palmarès bei den Olympischen Winterspielen in Cortina vervollständigen. Am Selbstvertrauen mangelt es ihnen jedenfalls nicht.

Es herrscht reger Betrieb in Dietikon. Das gesamte Schweizer Curling-Team bezieht seine Kleider für die Olympischen Winterspiele. Alina Pätz bezeichnet diese im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA als "das i-Tüpfelchen von vier Jahren harter Arbeit". Gleichzeitig betont sie: "Es wäre falsch zu sagen, die Olympischen Spiele seien das Ultimative. Es ist immer der Weg dorthin, der zählt."

Das Ziel ist dennoch klar: Alles andere als eine Medaille für die Schweizerinnen in Cortina wäre eine Enttäuschung. Pätz bildet seit Mai 2018 zusammen mit Silvana Tirinzoni ein äusserst erfolgreiches Team. Bei sechs gemeinsamen Weltmeisterschaften erreichten sie stets den Final, die ersten vier Mal gewannen sie Gold. Dazu kommen fünf EM-Medaillen, wovon zwei goldene. Pätz war bereits 2012 mit Skip Mirjam Ott Weltmeisterin geworden, damals allerdings als Ersatzspielerin.

Ausgerechnet bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking blieb dem Schweizer Team jedoch ein Podestplatz verwehrt. Nach acht Siegen in den neun Partien der Round Robin unterlagen die Schweizerinnen im Halbfinal Japan 6:8 und anschliessend im Spiel um Bronze Schweden 7:9. Damit setzte sich eine Negativserie fort: Seit den Silbermedaillen 2002 und 2006 hat kein Schweizer Frauenteam im Curling mehr olympisches Edelmetall gewonnen.

Vor vier Jahren bildeten Tirinzoni und Pätz zusammen mit Melanie Barbezat sowie Esther Neuenschwander eine Equipe, nun spielt Selina Witschonke die ersten beiden Steine, während Carole Howald die zweite Position einnimmt. "Sie sind sehr, sehr harte Arbeiterinnen und passen perfekt ins Team", sagt Skip Tirinzoni.

Schon fast unheimliche Konstanz

Die Schweizerinnen reisen mit sehr grossem Selbstvertrauen nach Italien. In den fünf Grand-Slam-Turnieren der Saison mit den jeweils besten Teams der Welt (meistens 16) erreichten sie stets den Final und siegten zweimal. Im Januar triumphierte das Quartett als erstes Team zum dritten Mal in Folge an den Players’ Championships.

Damit übertraf das Quartett die eigenen Erwartungen deutlich. "Ich bin sehr stolz auf diese Leistungen, qualitativ sind das die schwierigsten Turniere", sagt Tirinzoni. Die beinahe unheimliche Konstanz führt sie auf mehrere Faktoren zurück: "Einerseits verfügen wir über viel Erfahrung, andererseits haben wir den Willen, uns ständig zu verbessern - technisch, taktisch, körperlich und mental. Dieser Hunger, nie stillstehen zu wollen, macht uns so stark und konstant."

Tirinzoni war es wichtig, für die Olympia-Saison nichts zu verändern. Zwar verpasste das Team an den Schweizer Meisterschaften die Qualifikation für die EM Ende November, worauf es eine kurze, einwöchige Pause vom Curling einlegte, anschliessend jedoch ein weiteres Turnier bestritt. Andere Teams hätten in dieser Saison deutlich weniger gespielt, so Tirinzoni. "Wir wollten es gleich machen wie immer, weil wir überzeugt sind, dass wir vieles richtig machen."

Sofort wieder aufgestanden

Sowohl Tirinzoni als auch Pätz nehmen zum dritten Mal an Olympischen Spielen teil, zum zweiten Mal gemeinsam. Pätz kam beim 4. Platz 2014 in Sotschi im Team von Mirjam Ott nur vereinzelt zum Einsatz, Tirinzoni musste sich 2018 in Pyeongchang mit dem 7. Rang begnügen. Nun soll es mit der Medaille klappen.

"Das ist unser Traum", sagt Tirinzoni. Zur bitteren Enttäuschung vor vier Jahren erklärt sie: "Trotzdem sind wir wieder aufgestanden und haben einen Monat später den WM-Titel geholt. Ja, wir haben diese negative Erfahrung gemacht, aber wir sind eher stärker daraus hervorgegangen, als dass wir sie noch mittragen."

Von Freitag bis Sonntag bestreiten die Schweizerinnen noch ein Turnier in Bern, ehe sie am 6. Februar in ein Vorbereitungscamp nach Flims gehen, bevor sie am 9. Februar nach Cortina reisen. Dort treffen sie am 12. Februar im ersten Spiel auf Gastgeber Italien. Der Final ist für den 22. Februar, den letzten Tag der Spiele, angesetzt. Dann bietet sich die Gelegenheit, dem Weg definitiv das i-Tüpfelchen aufzusetzen.

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