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Drei Matchbälle nach spektakulären Comeback für die Spurs
Den New York Knicks gelingt im vierten Finalspiel um den NBA-Titel ein historisches Comeback. Dem Traditionsklub fehlt gegen die San Antonio Spurs noch ein Sieg zum ersten Titel seit 53 Jahren.
Die New York Knicks haben das grösste Comeback in der Geschichte der NBA-Finals geschafft und stehen kurz vor ihrem dritten Titelgewinn nach 1970 und 1973. Das Team um Jalen Brunson drehte einen 29-Punkte-Rückstand und setzte sich in einem hochspannenden Spiel 107:106 gegen die San Antonio Spurs durch.
OG Anunoby tippte 1,2 Sekunden vor dem Ende einen Rebound in den Korb und sorgte damit für die Entscheidung. Der letzte Wurf der Spurs verpasste sein Ziel. Die Knicks führen nun mit 3:1 Siegen und können bereits in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit in Texas den Meistertitel perfekt machen.
Brunson und OG Anunoby überragten mit 36 respektive 33 Punkten beim spektakulären Comeback gegen die Spurs, die nach einer exzellenten ersten Halbzeit (76:49) brutal nachliessen. Zuvor war ein 24-Punkte-Comeback der Boston Celtics gegen die Los Angeles Lakers im Jahr 2008 die grösste Aufholjagd in einem NBA-Final gewesen.
Den Spurs genügten auch 24 Punkte und 13 Rebounds von Starspieler Victor Wembanyama nicht für den Ausgleich in der Serie. Der fünfmalige Titelträger aus San Antonio muss nun drei Siege in Serie einfahren, um die Trophäe doch noch zu gewinnen. Dies gelang im NBA-Final zuletzt den Cleveland Cavaliers um Superstar LeBron James im Jahr 2016.

















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