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Ende Jahr ist für Swiss-Cycling-Förderprojekt Nexetis Schluss
Das Schweizer Frauen-Radteam Nexetis wird nur noch bis Ende Jahr Bestand haben. Dies bestätigt der Nationaltrainer Edi Telser, zugleich auch Sportlicher Leiter des Nachwuchsprojekts von Swiss Cycling.
"Wir haben es nicht geschafft, zusätzliche Sponsoren zu finden", sagte Telser im Rahmen einer Medienrunde in Zürich-Kloten vor dem Abflug an die Strassen-WM in Montreal. Gemeinsam mit dem Verband werde nun nach einer Lösung gesucht, wie den jungen Fahrerinnen weiterhin die Möglichkeit zur sportlichen Entwicklung geboten werden könne. "Aber auf dem hohen Level, wie wir das mit Nexetis gemacht haben, werden wir das wahrscheinlich nicht mehr schaffen."
Das Förderteam war nach der Heim-WM 2024 mit dem Ziel gestartet, eine Lücke im Schweizer Frauen-Radsport zu schliessen. Während im Männerbereich zahlreiche Strukturen für den Übergang vom Nachwuchs in den Spitzensport bestehen, fehlte im Frauenbereich eine entsprechende Brücke. Swiss Cycling plante deshalb ursprünglich, das Team 2027 in die Pro-Kategorie zu führen. Dafür wären allerdings zusätzliche finanzielle Mittel notwendig gewesen.
Dass Nexetis diese Brücken-Funktion erfüllen konnte, zeigt sich an der Entwicklung einzelner Fahrerinnen. Aufstrebende Talente wie Jasmin Liechti und Ginia Caluori konnten die Plattform nutzen und schaffen auf die kommende Saison hin den Sprung in ein World-Tour-Team.
Liechti, die WM-Silbermedaillengewinnerin von 2024 im U23-Zeitfahren, wechselt zu Canyon-SRAM. Caluori wird bei Movistar Teamkollegin von Marlen Reusser. Für die übrigen Fahrerinnen wird nach Lösungen gesucht. Dem Verband kommt dabei entgegen, dass Nationalteams von der UCI inzwischen wieder Zugang zu internationalen Rennen erhalten.

















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