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Keystone-SDA | Donnerstag, 13. August 2026

"Es war ein unglaublich schnelles Rennen"

Gold war der Traum, doch auch mit Bronze zeigt sich Noè Ponti äusserst zufrieden. Und der Tessiner blick bereits nach vorne.

"Es ist grossartig! Es war ein unglaublich schnelles Rennen. Ich hatte viel Spass und habe alles gegeben. Die dritten 25 Meter waren unglaublich, finde ich. Am Ende hatte ich keine Kraft mehr. Aber ich habe keinen Fehler gemacht", sagte Ponti in der Mixed Zone.

Es sei eine Freude, mit solchen Athleten zu schwimmen, sagte der 25-Jährige mit Blick auf Kristof Milak und Maxime Grousset, die sich im Final über 100 m Delfin vor ihm klassierten. "Natürlich wäre Gold besser gewesen. Aber ich bin trotzdem sehr glücklich, vor allem nach dem, was vor zwei Tagen passiert ist."

Zwei Tage nach dem verlorenen Brillenglas im Final über 50 m Delfin hat sich Ponti damit eindrücklich zurückgemeldet. "Das bereitet mir grosse Genugtuung. Es war nicht einfach, das hinter mir zu lassen und wieder nach vorne zu schauen. Auch wenn es im Leben natürlich viel Schlimmeres gibt", sagte er weiter.

Ansage für die Zukunft

Auch wenn die EM für Ponti noch nicht beendet ist - am Sonntag steht für ihn noch die 4x100-m-Lagenstaffel auf dem Programm -, blickte der Tessiner noch weiter in die Zukunft. "Ich glaube, dass ich 49,4 schwimmen kann. Davon bin ich überzeugt", sagte der Olympiabronzemedaillengewinner von 2021, der am Donnerstag in 49,93 Sekunden anschlug und damit nur 0,1 Sekunden über seinem Schweizer Rekord blieb.

An Milak und Grousset richtete Ponti bereits eine Kampfansage: "Nächstes Jahr komme ich zurück, um sie zu schlagen." Die Gelegenheit dazu bietet sich an der WM 2027 in Budapest.

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