Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Lugano mit Mühe, St. Gallen souverän, Sion kämpferisch
Lugano, St. Gallen und Sion dürfen weiter auf einen Europacup-Herbst hoffen. Die drei Schweizer Teams erreichen in der Qualifikation für die Conference League die letzte Runde.
Es war abzusehen, dass Luganos Reise auf die Inseln im Nordatlantik beschwerlich werden würde. Doch so mühsam hätte sich das Team von Trainer Mattia Croci-Torti das Duell mit NSI Runavik, dem aktuellen Leader der färöischen Liga, wohl kaum vorgestellt. Nach dem zweiten Gegentreffer in der 61. Minute war das 2:0-Polster aus dem Hinspiel plötzlich aufgebraucht, und es drohte die bittere Blamage.
Dank einer Steigerung in der Schlussphase und den Kopfballtoren von Yanis Cimignani und Kevin Behrens wendete der FC Lugano das Blatt noch einmal. Zwar verpassten die Tessiner den siebten Sieg im siebten Pflichtspiel, sie stehen aber trotzdem in den Playoffs der Conference-League-Qualifikation. Dort kommt es zum Duell mit Maccabi Tel Aviv.
Boteli trifft schon wieder
Kämpfen musste auch der FC Sion, der nach dem 2:2 im Hinspiel vor heimischem Publikum zunächst in Rückstand geriet. Der FC Noah aus Armenien ging in der 25. Minute durch einen von Sions Captain Ali Kabacalman verursachten Penalty in Führung.
Die Walliser drückten danach lange auf den Ausgleich, der schliesslich in der 53. Minute fiel. Der Schweizer U21-Nationalstürmer Winsley Boteli brachte den FC Sion mit einem Traumtor zurück ins Spiel. Für den 20-Jährigen war es der sechste Treffer im siebten Pflichtspiel dieser Saison. Zehn Minuten später schoss Baltazar mit einem weiteren Distanzschuss das siegbringende 2:1.
Im Playoff trifft Sion auf Ajax Amsterdam. Der niederländische Traditionsklub hat die vergangene Saison auf dem enttäuschenden 5. Platz abgeschlossen.
St. Gallen mühelos, Vaduz out
Keine Mühe hatte der FC St. Gallen, der nach dem 3:1-Sieg im Hinspiel auch sein Heimspiel gegen Sheriff Tiraspol gewann. Beim 5:1 trafen die Angreifer Diego Besio und Andrin Hunziker doppelt, Mihailo Stevanovic sorgte für den Schlusspunkt.
Der Schweizer Cupsieger spielt nun gegen das dänische Team Nordsjaelland um den Einzug in die Ligaphase der Conference League.
Seine europäischen Hoffnungen begraben musste dagegen Super-League-Aufsteiger Vaduz. Gegen Inter Turku hätte Liechtensteins Cupsieger nach dem 1:2 im Hinspiel vor heimischem Publikum einen Sieg gebraucht. Nach zweimaliger Führung der Vaduzer endete die Partie jedoch 2:2.



















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar