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Frühes Aus für die Vergé-Dépré-Schwestern
An der EM in Stare Jablonki in Polen scheiden Anouk und Zoé Vergé-Dépré als erstes Schweizer Duo aus. Die Schwestern scheitern überraschend bereits in den Sechzehntelfinals.
Die an Nummer 10 gesetzten Schweizerinnen waren gegen die an Nummer 24 gesetzten Ukrainerinnen Yeva Serdiuk und Daria Romaniuk eigentlich favorisiert. Doch die beiden Bernerinnen fanden nie richtig ins Spiel und mussten sich ihren 22-jährigen Gegnerinnen mit 16:21, 12:21 klar geschlagen geben.
Damit kommt es in den Achtelfinals nicht zu einem Schweizerinnen-Duell. Stattdessen treffen Serdiuk/Romaniuk auf Nina Brunner und Tanja Hüberli, die sich mit zwei Siegen in der Gruppenphase ohne Umweg über die Zwischenrunde für die Achtelfinals qualifiziert hatten.
Gleiches gilt für Joana Mäder und Leona Kernen, die nun einem Duell mit Monika Paulikiene und Aine Raupelyte aus Litauen entgegenblicken.
Bei den Männern haben sich Julian Friedli und Jonathan Jordan mit einem Coup für die Achtelfinals qualifiziert. Sie bezwangen die Weltmeister und Olympiasieger David Ahman und Jonatan Hellvig mit 21:19, 21:18. Die Schweden hatten vor zwei Jahren in Paris Olympia-Gold geholt und sich im vergangenen November in Adelaide auch den WM-Titel gesichert.
Adrian Heidrich und Yves Haussener waren ebenfalls nahe dran, sich direkt für die Achtelfinals zu qualifizieren. Der Zürcher und der Basler mussten sich Stefan Boermans und Alexander Brouwer in drei Sätzen geschlagen geben und bestreiten nun die Sechzehntelfinals. Die beiden Niederländer gewannen Anfang Juli das Elite16-Turnier in Gstaad.
Ebenfalls in den Sechzehntelfinals stehen Leo Dillier und Luc Flückiger. Der Aargauer und der Luzerner, der Dilliers verletzten Standardpartner Marco Krattiger vertritt, bezwangen nach ihrer Niederlage zum Auftakt die in Spanien geborenen und für England antretenden Zwillingsbrüder Javier und Joaquin Bello mit 21:15, 21:14.



















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