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"Ganz parat bin ich noch nicht"
Im letzten Jahr brillierte Belinda Bencic in Wimbledon mit dem Einzug in die Halbfinals. Nun ist ihre Vorbereitung durch eine Verletzung eingeschränkt. "Ganz parat bin ich noch nicht", gibt sie zu.
Belinda Bencic steht als einzige Schweizerin in Wimbledon bereits am Montag im Einsatz. Für die Olympiasiegerin von 2021 ist es ein Einstieg mit ein paar Fragezeichen. Sie hat seit dem erfolgreichen French Open, wo sie erstmals die Achtelfinals erreichte, keinen Ernstkampf mehr bestritten.
Grund ist eine leichte Verletzung. Bencic zeigt in Wimbledon auf den Übergang von der rechten Wade zum Knöchel. "Es war nichts Schlimmes", erklärt sie. "Aber ich musste nach den Spielen auf Sand eine Pause einlegen." Die 29-jährige Ostschweizerin war bereits vor zweieinhalb Wochen ein erstes Mal nach London gereist, musste dann aber einen Tag vor ihrem geplanten Einsatz beim Rasenturnier im Queen's Club einsehen, dass sie für Matches noch nicht bereit war. Stattdessen reiste sie zur Schonung in die Slowakei, wo sie in der Nähe von Bratislava auf einem Rasenplatz trainieren konnte.
Alles gemacht, um fit zu werden
Seit Mittwoch weilt Bencic nun wieder in London, wo sie am Montag (12.00 Uhr Schweizer Zeit) auf die erst 17-jährige Engländerin Mika Stojsavljevic trifft. "Es gab auch schon Turniere, vor denen ich mich mehr bereit gefühlt habe", gibt sie nun zu. "Aber ich spiele mit den Karten, die ich habe. Ich habe alles gegeben, um fit und ready zu sein." Schliesslich ist Wimbledon mit seiner Tradition das erklärte Lieblingsturnier von Bencic.
"Ich glaube, das French Open hat mich zerstört", meint die Nummer 11 der Welt lachend und nicht wirklich ernst gemeint. Dafür ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten intakt. "Man kann sich immer auch in ein Turnier spielen." Also, von Match zu Match stärker werden. Dafür muss die Ostschweizerin zunächst ihr erstes Duell mit der Wildcard-Empfängerin aus London gewinnen. "Sie ist eine Gegnerin, die sehr aggressiv spielt", sagt Bencic über die Weltnummer 276 Stojsavljevic . "Ich glaube nicht, dass wir viele Ballwechsel mit 30 Schlägen haben werden."
Wawrinka mit einem grossen Auftritt
Noch etwas gedulden müssen sich die übrigen drei Schweizerinnen und Schweizer. Dafür kommt Stan Wawrinka zu einem (vielleicht) letzten grossen Auftritt in Wimbledon. Bei seinem Abschiedsturnier spielt er am Dienstagabend die dritte Partie (ca. 18.00 Uhr Schweizer Zeit) auf dem zweitgrössten Court Nummer 1 gegen Matteo Berrettini, den Finalisten von 2021.
Ebenfalls am Dienstag (ca. 14.00 Uhr) trifft Viktorija Golubic (WTA 62) auf die Belarussin Irina Schymanowitsch (WTA 215). Als letztes Spiel des Dienstags (ca. 18.30 Uhr) ist die Partie von Simona Waltert (WTA 90) gegen die Kolumbianerin Camila Osorio (WTA 68) angesetzt.

















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