Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Glückskette erreicht in einem Jahr 230'000 Menschen in Myanmar
Die Glückskette hat seit dem Erdbeben vor rund einem Jahr nach eigenen Angaben 230'000 Menschen in Myanmar mit Hilfe erreicht. Die Organisation sammelte bisher rund 7,7 Millionen Franken, wie sie am Freitag mitteilte. Die Hilfe gehe weiter.
Die Spenden finanzierten Notunterkünfte, Wasser, medizinische Versorgung, psychologische Unterstützung und Zugang zu Bildung, schrieb die Glückskette. Zum Beispiel hätten fast 3200 Familien dringend benötigte Nahrung erhalten und über 4700 Familien seien in sicheren Unterkünften untergebracht worden.
Bis heute sind laut der Spendensammelorganisation 14 humanitäre Projekte von neun Schweizer Partnerorganisationen unterstützt worden. Von den gesammelten Geldern seien bisher 5,3 Millionen Franken verwendet worden. Ein Jahr nach dem Erdbeben leben laut der Glückskette viele Familien noch unter sehr prekären Bedingungen.
Am 28. März 2025 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,7 die Region Sagaing und verursachte schwere Schäden in Myanmar und im Nachbarland Thailand. Wie viele Menschen ums Leben kamen, ist bis heute unklar. Je nach Quelle variieren die Zahlen zwischen 3800 und 5300 Menschen. Unzweifelhaft ist, dass Tausende Menschen verletzt und unzählige weitere obdachlos wurden.
Die Solidarität in der Schweiz war gross. An einem nationalen Solidaritätstag im April sammelte die Glückskette über sechs Millionen Franken.
















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