Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Golf, Tischtennis und NBA
Das Schweizer Nationalteam findet abseits des Trainingsgeländes in seinem Basislager in San Diego genügend Möglichkeiten zum Zeitvertreib. Die Aktivitäten sollen auch den Teamgeist fördern.
Eine Stunde vor der ersten Trainingseinheit auf amerikanischem Boden nimmt Gregor Kobel im in den Schweizer Farben geschmückten Presseraum seinen Platz ein. Der Torhüter Nummer 1 der Nationalmannschaft, mit gepflegtem Spitzbart und tadelloser Frisur, kennt den Ort gut. Vor drei Jahren ist er mit seinem Verein Borussia Dortmund während einer Promotion-Tour schon einmal hier gewesen.
Die neun Stunden Zeitverschiebung scheinen Kobel, der erstmals ein grosses Turnier als Stammtorhüter bestreiten wird, nichts anhaben zu können. "Die erste Nacht ist überraschend gut verlaufen. Ich habe eine kleine Dosis Melatonin genommen, was mir sicher geholfen hat."
Die Schweizer Delegation, insgesamt über fünfzig Personen, sind im Fairmont Grand Del Mar untergebracht, einem Fünf-Sterne-Hotel, nur zehn Autominuten vom Trainingszentrum entfernt. Cheftrainer Murat Yakin hat diesen ruhigen Ort gewählt, nachdem er zuvor zwei weitere Hotels in der San Francisco Bay Area besichtigt hatte.
"Es gibt viele Aussenbereiche, wo wir uns treffen können", sagt Kobel, der sich besonders darauf freut, mit Silvan Widmer und Michel Aebischer den hoteleigenen Golfplatz zu testen. "Es ist wichtig, rauszukommen und den Zusammenhalt innerhalb des Teams zu stärken", fügt der Torhüter hinzu. "Wir wollen gemeinsam Spass haben, damit wir auf dem Platz alles füreinander geben können."
Neben Golf und Tischtennis stehen auch die Finalspiele des NBA-Playoffs bei einem Teil der Schweizer Akteure hoch im Kurs. "Ich hoffe, die Knicks machen es spannend, Die San Antonio Spurs wirken mit Victor Wembanyama allerdings sehr stark." Ein erstes Mal jedenfalls haben die New York Knicks mit ihrem Sieg zum Auftakt der Finalserie in der Nacht auf Donnerstag ihren Zürcher Fan erfreut.

















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