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HCD mit später Wende - Zug vergibt 3:1-Führung
Der souveräne Qualifikationssieger Davos verhindert im ersten Viertelfinal-Spiel gegen Zug in extremis ein Break. Das Team von Josh Holden wendet in den letzten sieben Minuten ein 1:3 in ein 4:3.
Nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer der Davoser zum 1:2 durch Simon Ryfors (51.) brachte Fabrice Herzog die Zuger erneut mit zwei Toren in Führung. Der HCD zeigte jedoch, wie schon mehrmals in der Regular Season, Comeback-Qualitäten.
Nachdem Michael Fora auf 2:3 (54.) verkürzt hatte, ersetzte Holden 112 Sekunden vor dem Ende Goalie Sandro Aeschlimann durch einen sechsten Feldspieler. Das zahlte sich aus: 25 Sekunden später gelang Brendan Lemieux mit einem Ablenker das 3:3.
Und es kam noch besser für die Davoser, gelang doch Yannick Frehner 54 Sekunden vor dem Ende noch der Siegtreffer - er erwischt EVZ-Goalie Leonardo Genoni aus kurzer Distanz zwischen den Schonern. Die Vorarbeit leistete Ryfors, der mit drei Skorerpunkten der Mann der Partie war.
Das 2:0 nach 40 Minuten für den EVZ war nicht unverdient. Die Zuger präsentierten sich im Mitteldrittel sehr stark. In der 23. Minute gelang Mike Künzle aus kurzer Distanz das 1:0, obwohl er von Davoser Spielern umzingelt war. Der Treffer fiel nach einer Druckphase der Zentralschweizer. Für das zweite Tor zeichnete Verteidiger Lukas Bengtsson (37.) im ersten Powerplay der Gäste in dieser Partie verantwortlich.
Am Ende verloren die Zuger zum neunten Mal in Serie in den Playoffs. 2024 unterlagen sie im Halbfinal den ZSC Lions mit 0:4 Siegen, vor einem Jahr kassierten sie gegen Davos einen Sweep. Derweil feierte der Rekordmeister im 27. Heimspiel der laufenden Meisterschaft den 24. Sieg.
Telegramm:
Davos - Zug 4:3 (0:0, 0:2, 4:1)
6547 Zuschauer. - SR Tscherrig/Ruprecht, Gnemmi/Huguet. - Tore: 23. Künzle 0:1. 37. Bengtsson (Künzle, Eggenberger/Powerplaytor) 0:2. 51. (50:35) Ryfors (Tambellini/Powerplaytor) 1:2. 52. (51:35) Herzog (Kovar, Sklenicka) 1:3. 54. Fora 2:3. 59. (58:33) Lemieux (Ryfors) 3:3 (ohne Torhüter). 60. (59:06) Frehner (Ryfors, Tambellini) 4:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Stransky; Kubalik.
Davos: Aeschlimann; Frick, Dahlbeck; Andersson, Jung; Fora, Barandun; Gross; Waidacher, Asplund, Kessler; Stransky, Nussbaumer, Lemieux; Frehner, Ryfors, Tambellini; Knak, Egli, Parrée; Aebli.
Zug: Genoni; Bengtsson, Geisser; Diaz, Sklenicka; Stadler, Riva; Guerra; Herzog, Kovar, Kubalik; Tatar, Wingerli, Hofmann; Künzle, Senteler, Eggenberger; Truog, Leuenberger, Lindemann; Wey.
Bemerkungen: Davos ohne Corvi, Gredig, Hollenstein (alle verletzt), Claesson, Taponen und Zadina (alle überzählige Ausländer), Zug ohne Martschini, Schlumpf (beide verletzt), Lilja und Vozenilek (beide überzählige Ausländer). Davos von 58:08 bis 58:33 ohne Torhüter. Zug ab 59:36 ohne Torhüter.
















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