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Industriechemikalien verzögern Heilung der Ozonschicht
Die vollständige Heilung der Ozonschicht verzögert sich um rund sieben Jahre. Das zeigt eine neue Studie. Grund sind höhere Emissionen von bestimmten Industriechemikalien als bisher angenommen
Die vollständige Erholung werde sich voraussichtlich erst um das Jahr 2073 vollziehen, teilte die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) mit. Bisherige Prognosen waren von 2066 ausgegangen.
Die Verzögerung ist laut der im Fachjournal "Nature Communications" publizierten Studie auf sogenannte Feedstock-Chemikalien zurückzuführen. Diese Stoffe sind vom Montreal-Protokoll ausgenommen, da man von geringen Lecks bei der Produktion ausging.
Messungen zeigten nun, dass bei der Produktion deutlich mehr Chemikalien in die Atmosphäre entweichen als angenommen. Zudem nahm die Herstellung dieser Stoffe, die etwa für Batterien von E-Autos benötigt werden, stark zu.
Die freigesetzten Stoffe schädigen nicht nur die Ozonschicht, sondern wirken auch als starke Treibhausgase.
















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